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UNESCO

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UNESCO - Denkmäle: In ausgezeichneter Gesellschaft

Die mit dem UNESCO-Zeichen signierten Objekte sind die wertvollsten Schätze.  Fünfzehn Plätze in Polen sind in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes aufgenommen worden. Die Art dieser Objekte ist verschieden: von Kirchen, über Schlösser, bis zum Bergwerk und Nationalpark.

Polen ist das erste Mal 1978 diesem elitären Kreis beigetreten: internationale Experten haben damals die Altstadt von Krakau (Kraków), ihre wunderbare, seit dem Mittelalter nicht geänderte urbanistische Anordnung gewürdigt.

Danach wurden weitere altstädtische Komplexe in die Liste aufgenommen: Warszawa (Warschau), Zamość (Zamosch) und Toruń (Thorn). Die polnische Hauptstadt hat die Annerkennung dank dem hervorragenden Wiederaufbau der Altstadt nach dem Zweiten Weltkrieg gewonnen. Zamość bezauberte mit seiner Renaissance Architektur und Toruń - mit seinem allgegenwärtigen Gotik. Der Städte ist die Malbork (Marienburg), der ehemalige Sitz des Deutschen Ordens und zugleich eine der größten gotischen Festungen der Welt, angeschlossen.

Auf der Liste dürfen auch die Gotteshäuser nicht fehlen. Neben der sechs hölzernen Kirchen von Małopolska (Kleinpolen) und Podkarpacie, der Kapellen in Kalwaria Zebrzydowska, ihren Platz auf der Liste haben auch die Friedenskirchen in Schweidnitz (Świdnica) und Jauer (Jawor) gefunden, die ihren Namen dem Dreizigjährigen Krieg verdanken, infolge dessen der Kaiser den schlesischen Protestanten den Bau von hölzernen Kirchen außerhalb der Stadtgrenzen innerhalb eines Jahres erlaubte.

Zu den Naturschätzen zählen: der Nationalpark Bialowieża (Belowescher Heide), der am besten erhaltene Urwald in diesem Teil Europas und der an der deutsch-polnischen Grenze liegende Park Mużakowski (Muskauer Park), ein wunderschöner Park im englischen Stil.

Ein magischer Ort ist das Salzbergwerk Wieliczka - ein mittelalterlicher, ältester Industriebetrieb Polens. Einer ganz anderen Kategorie gehört der Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau an, das Zeugnis der Tragödie Hunderttausenden Juden, Polen, Roma und Opfer andere Staatsangehörigkeit.

Das neuste Denkmal auf der Liste, seit 2017, ist die Blei-, Silber-, Zink Mine von Tarnowskie Gory und ihr unterirdisches Wassermanagementsystem.

Die UNESCO-Welterbestätten in Polen in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme:

Altstadt von Krakau 1978

Salzbergwerke in Wieliczka und Bochnia 1978, erweitert 2013

Auschwitz-Birkenau – Deutsches nationalsozialistisches Konzentrations- und Vernichtungslager 1979

Waldgebiet Bialowieza 1979

Altstadt von Warschau 1980

Altstadt von Zamość 1992

Deutschordensschloss Malbork (Marienburg) 1992

Altstadt von Toruń (Thorn) 1997

Kalvarienberg Zebrzydowska 1999

Friedenskirchen in Jawor (Jauer) und Świdnica (Schweidnitz) 2001

Holzkirchen im Süden von Kleinpolen 2003

Park Muzakowski (Muskauer Park) 2004

Jahrhunderthalle in Breslau 2006

Holzkirchen in den Karpaten von Polen und der Ukraine 2013

Blei-Silber-Zink-Mine von Tarnowskie Góry und ihr unterirdisches Wassermanagementsystem 2017

Zwei neue Objekte in Polen erweitern die Liste des Weltkulturerbes.
Königliche Salzbergwerke in Wieliczka und Bochnia
Blei-Silber-Zink-Mine von Tarnowskie Góry und ihr unterirdisches Wassermanagementsystem
Das königliche Salzbergwerk Wieliczka und Bochnia
Als „Pionierarbeit der modernen Technik und Architektur" in die UNESCO-Weltkulturerbe-Liste 2006 aufgenommen
Geistliche Erbauung inmitten landschaftlicher Schönheit
Von außen wirken sie eher schlicht, doch innen beherbergen die Holzkirchen oft wertvolle Kunstschätze
Sie kann sich an die Zeiten der Fürsten und Könige erinnern
Orthodoxe Holzkirchen sind Weltkulrurerbe
Der größte Landschaftspark Zentraleuropas im englischen Stil
Geistliche Erbauung inmitten landschaftlicher Schönheit
Größte Backsteinburg der Welt erhebt sich am Ufer des Flusses Nogat
Geburtsort von Nikolaus Kopernikus
Die Perle der Renaissance
Historische Altstadt - aus Trümmern wiederaufgebaut
Das nationalsozialistische Konzentrations- und Vernichtungslager
Eine Stadt voller Zauber und die Schatzkammer der Weltkultur
Die größten Fachwerkkirchen in Europa
Von außen wirken sie eher schlicht, doch innen beherbergen die Holzkirchen oft wertvolle Kunstschätze
Der Urwald von Białowieża ist ein ausgedehnter Waldkomplex nahezu an der Wasserscheide der Flüsse Wisła und Niemen. Der wertvollste Parkbereich ist der besterhaltene natürliche Laub- und Mischwald des europäischen Tieflandes.
Der Touristenpfad führt über drei Kilometer durch insgesamt 20 große Kammern, die in Tiefen von 64 bis 135 Meter eingerichtet wurden.
Die 1913 erbaute Jahrhunderthalle in Wroclaw gilt als Pionierarbeit der modernen Technik und Architektur

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