1 EUR = 4.26 PLN

1odbicie drzew Masuren

Die Ermländisch – Masurische Woiwodschaft liegt im Nordosten von Polen und grenzt von Norden her an Russland (Königsberger Gebiet). Die weiteren Nachbar-Woiwodschaften sind: Podlachien, Masovien, Kujaven-Pommern und Pommern. Die Hauptstadt der Region ist Olsztyn und die Fläche der Region beträgt 24 000 Quadratkilometer.
Die Ermländisch –Masurische Woiwodschaft können wir als die Region bezeichnen, die für den Tourismus am attraktivsten ist. In ihr finden wir 8 Landschafts-Parks und über 100 Naturreservate. Eine unberührte Natur findet man in der Borecka Heide mit einem Reservat von Wisenten in Wolisko, den Napiwodzko-Ramucka Urwald, die Johannisburger- und die Rominter Heide. Über 3000 Seen lassen die Landschaft wie einen großen blauen Vogel erscheinen, der seine Flügel über Wald und Feld ausbreitet. Masuren war Finalist des Wettbewerbs für 7 Neue Naturwunder im Jahre 2011. Im Jahre 2016 wurde es in die Liste: National Geographic Traveler eingetragen, als einen Ort, den es lohnt, im Jahre 2011 besucht zu werden.
Die größte touristische Attraktion der Region sind die Grunwald-Felder, auf denen jedes Jahr dargestellt wird, wie 1410 das polnisch-litauische Heer die Kreuzritter besiegte.
Das Grün von Ermland und Masuren schmückt die gotischen Burgen aus roten Ziegeln.
Der Oberlandkanal wurde als Denkmal der Geschichte und im Jahre 2007 in einer Umfrage des Tagesblattes Rzeczpospolita als eines der sieben Wunder von Polen anerkannt. Die Gesamtlänge des Kanals mit ihren Abzweigungen beträgt 190 Kilometer. Der Kanal verbindet den Druzno-See mit dem Fluss Drwęca und dem Jeziorak-See. Er ist durch den Elbląg – Fluss mit dem Frischen Haff und durch den Jagiellonenkanal mit der Nogat, dem östlichsten Mündungsarm der Weichsel und der Ostsee verbunden. Einmalig auf der Welt ist, dass auf einer Strecke von ca. 10 km das Schiff 5 mal auf eine Lore verladen und mit einem Seil gezogen wird, um so die 5 geneigten oder „schiefen Ebenen" mit insgesamt 99,5 m Höhenunterschied zu überwinden. Der Kanal ist seit über 158 Jahre in Betrieb. www.zegluga.com.pl

Liebhaber der Militärgeschichte haben die Möglichkeit, die Wolfsschanze, Hitlers Hauptquartier im Ostpreußen, zu besuchen. Hier wurde am 20. Juli 1944 das Attentat auf ihn verübt, das er überlebte. www.wolfsschanze.pl

1Giżycko - fot.  Krzysztof Nowosielski

Foto: Gizycko Krzysztof Nowosielski

Danach kann man die Feste Boyen in Gizycko besichtigen. Sie wurde Mitte des 19 Jh. auf Befehl des Königs Wilhelm IV. erbaut. Die Festung ist in Form eines Sterns auf einer schmalen Landenge zwischen zwei großen masurischen Seen, dem–Kisajno- und Niegocin-See, gebaut.
www.twierdza.gizycko.pl

Es lohnt sich, in Leśniewo Górne einen geheimnisvollen Masurischen Kanal zu besichtigen. Sein Bau wurde im Jahre 1911 begonnen. Von zehn geplanten Schleusen wurde nur eine gebaut. Auf der Betonwand der Schleuse in Leśniewo Górne sind Reste des Reichsadlers des 3. Reiches zu sehen. www.kanalmazurski.pl

1. Wiadukty kolejowe Stańczyki M.Achtel

Foto: Bahnbrücken in Stanczyki M. Achtel

Zwei parallele majestätische Brücken befinden sich in Stańczyki. Im Aussehen erinnern sie an römische Aquädukte. Die interessanten Brücken sind Teil der Eisenbahnlinie, die Gołdap mit Zytkiejmy am Rande der Rominter Heide verbindet; sie sind 200 m lang und 36 m hoch. Ebenso interessant ist die Drehbrücke in Giżycko, die Ende des 19. Jh. über dem Lötzener Kanal erbaut wurde. Den Touristen wird in fünf Minuten vorgeführt, wie die Brücke geöffnet und geschlossen wird. Die Konstruktion ermöglicht es, dass dieser Vorgang von nur einer Person durchgeführt wird.
www.mazury.info.pl/stanczyki, www.mazury.info.pl/atrakcje/most-gizycko/

Der Kathedralhὓgel in Frombork ist besonders sehenswert. Frombork „schaut" mit dem einen Auge des Wasserturms auf das Frische Haff und mit dem anderen auf den Dom und den Kathedralhügel. Die Kathedrale mit seiner berühmten Orgel ist Bühne für das Internationale Festival der Orgelmusik. Hier wurde auch die Begräbnisstätte von Nikolaus Kopernikus entdeckt.
www.frombork.art.pl
Wenn wir über die Natur- und Touristikvorzüge der Region sprechen, können wir nicht den Menschen vergessen und seinen Einfluss auf diese Werte. Das Schicksal und die Kultur der Preußen, der Deutschen und der Polen begegneten sich hier in dieser Region in einer bewegten und schwierigen Geschichte. Auch die Litauer, Russen, Niederländer, Juden und andere Nationen haben ihre Spuren hier hinterlassen. Auf diese Weise schufen sie den historischen, architektonischen und kulturellen Reichtum von Ermland und Masuren.

Text und Informationen: Ermländisch-Masurische Regionale Tourismusorganisation www.mazury.travel.com

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