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Abenteuer auf dem Wasser - der Großpolnische Ring

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Der Großpolnische Ring führt über die Flüsse Noteć (Netze), Warta (Warthe), Brda (Brahe) und den Kanał Bydgoski (Bromberger Kanal), durch zwei Nationalparks und vorbei an zahlreichen Kulturdenkmälern wie dem Zisterzienserkloster von Ląd (Lenda) oder der romanischen Stiftskirche und dem Mäuseturm in Kruszwica (Kruschwitz). Die beiden wichtigsten Städte in ihrem Verlauf sind Poznań (Posen) und Bydgoszcz (Bromberg). Wer die gesamte Strecke mit etwas Muße erkunden möchte, muss dafür mindestens zwei Wochen einplanen, wer auch die größeren Städte wie Posen oder Bromberg besichtigen möchte, entsprechend großzügiger planen.

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Die traditionsreiche Wasserroute erstreckt sich auf insgesamt 688 Kilometer über das Gebiet der Woiwodschaften Wielkopolskie/Großpolen, Lubuskie/Lebuser Land und Kujawsko-Pomorskie/Kujawien-Pommern. Schon in der Zwischenkriegszeit war sie bei polnischen Wassersportlern beliebt. Jetzt wird sie neu entdeckt und soll auch international vermarktet werden. Durch das System der Wasserregulierung wird sichergestellt, dass ganzjährig mindestens 60 Zentimeter Wassertiefe auf den Flüssen und Kanälen vorhanden sind.
Ein stärkerer Verkehr herrscht bisher nur auf dem nördlichen Abschnitt des Rings, der einen Teil der internationalen Wasserstraße E70 bildet. Sie führt von Rotterdam über Berlin bis zum Frischen Haff und weiter nach Osten und schafft damit auch eine direkte Verbindung für Wassersportler von Berlin, Warschau oder Danzig zum Großpolnischen Ring.
Auf anderen Teilen des Rings hingegen begegnet man nur selten anderen Booten. Landschaftlich besonders reizvoll ist der östliche Abschnitt, der über knapp 150 Kilometer vom Kanał Bydgoski (Bromberger Kanal) über Abschnitte der Noteć (Netze), Kanäle und malerische Rinnenseen zur Warta (Warthe) bei Konin führt. Unterwegs passiert man das Wassersportzentrum Ślesin mit einer der größten neuen Marinas am Ring. Nicht weit davon erheben sich der 141 Meter hohe Turm und die goldene Kuppel der Basilika von Licheń Stary. In dem kleinen Ort gibt es bereits seit dem 19. Jahrhundert ein vielbesuchtes Sanktuarium, bis 2004 entstand dort das größte Gotteshaus Polens.
Ein rund 340 Kilometer langer Abschnitt des Rings führt über die Warthe, Polens drittgrößten Fluss, der bei Kostrzyn (Küstrin) in die Oder mündet. An seinem Verlauf liegen nicht nur sehenswerte kleine Städte wie Nowe Miasto (Neustadt) oder Śrem (Schrimm), sondern auch Poznań (Posen), die Hauptstadt der Woiwodschaft Großpolen, ein wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Westpolens mit fast 600.000 Einwohnern. Eine moderne Marina ist dort noch nicht vorhanden, aber anlegen kann man im alten Hafenbecken und ist von dort in wenigen Minuten in der quirligen Altstadt, wo mehr als 100.000 Studenten und viele Touristen die unzähligen Kneipen, Clubs und Cafés bevölkern.


Werbespot Großpolnischer Ring

Wielkopolska petla https://youtu.be/5db7BoyTg-k?t=30
Werbespot wielkopolska.travel „Große Geschichte, großes Abenteuer”

Poznan maly https://youtu.be/tiyspZh_dPg?t=30

Mehr Informationen finden Sie auf:
www.wielka-petla.pl
www.wielkopolska.travel

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