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Polen, ein Land in Mitteleuropa, begeistert mit seinen kulinarischen Genüssen. Geografische Vielfalt, lokal unterschiedliche klimatische Bedingungen und schließlich kulturelle Einflüsse, die mit der reichen Geschichte des Landes verbunden sind, machen die Küche vielfältig und abwechslungsreich. Entdecken Sie, welche Spezialitäten in den schönsten Städten Polens auf Sie warten.   

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Schlesien – bergbauliche und kulinarische Traditionen

Schlesien ist eine Region mit besonders starken Traditionen, sowohl bergbaulicher als auch kulinarischer Natur. Hier kannst du faszinierende Objekte entlang der Route der Technischen Denkmäler sehen und regionale Speisen auf der kulinarischen Route "Schlesische Geschmäcker" genießen.   
Katowice (Kattowitz), die Hauptstadt der Woiwodschaft Schlesien, ist leicht zu erreichen dank des dichten Flug- und Bahnnetzes. Im 19 Jahrhundert gab es hier über 50 Kohlebergwerke. Heute ist Katowice (Kattowitz) eine moderne und auf der Welt für ihre modernistische Architektur bekannte Stadt, die als „polnisches Chicago“ bezeichnet wird.

Kulturstadt mit ausgezeichnetem Bier

Katowice (Kattowitz) ist UNESCO-Kreativstadt im Bereich Musik. In Strefa Kultury („Kulturzone”), einem lebhaften Treffpunkt, wo auch Open-Air-Veranstaltungen stattfinden, befindet sich das Schlesische Museum. Unweit des Hauptmarktes in der Mariacka Straße findet man das Unterhaltungszentrum der Stadt. In hiesigen Restaurants und Pubs kann man die wohl bekanntesten Biersorten Polens probieren: Tyskie und Żywiec. Es lohnt sich beide Brauereien zu besichtigen, die Geschichte des Brauwesens kennenzulernen und den Besuch mit einer Bierverkostung zu beenden.    

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Unterirdischer Pub und Silbermiene

Tarnowitz bietet die Gelegenheit, die sich auf der UNESCO-Welterbeliste befindende Silbermiene zu besuchen. Die Geschichte des Abbaus des Metallerzes zählt hier 500 Jahre. Durch eine Besichtigung der Silbermiene und des Stollens Schwarze Forelle erfährt man, wie früher Silber abgebaut wurde.      

Die bergbaulichen Traditionen der Region sind auch in Zabrze spürbar. Das altes Bergwerk Guido hat das tiefste Pub in Europa, in dem lokales Bier ausgeschenkt wird. Schacht Maciej ist wiederum ein postindustrielles Gebäude, in dem sich ein Restaurant befindet. Dort kann man typische schlesische Speisen, zubereitet auf eine ganz neue Art, probieren. Das Gebäude liegt auf der kulinarischen Route "Schlesische Geschmäcker.

Schlesische Gerichte: Krupnioki, Rouladen und Klöße

Bergbauliche Traditionen werden auch in der schlesischen Küche gespiegelt. Die hiesigen Speisen gehören zu den am meisten erkennbaren in der polnischen Küche. Ein Spitzengericht, bekannt seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, ist die Rinderroulade. Es ist im Slow-Food-Stil in aromatischen Gewürzen gedünstetes Rindfleisch in Form einer Roulade, gefüllt mit einer Füllung aus Speck, Zwiebeln und Salzgurken. Serviert wird die Roulade mit den berühmten schlesischen Klößen (kluski śląskie) und Rotkohl. 

Sehr bekannt sind auch schlesische grützwürste "krupnioki śląskie" – eine Wurst, die aus Schweinefleisch mit Innereien, einem Zusatz von Blut, Buchweizen- oder Gerstengrütze oder auch beiden zusammen hergestellt wird. Weitere Zutaten sind Zwiebeln, Pfeffer und Piment. Es ist ein regionales Produkt, hergestellt nur in Schlesien. Der meinungsbildende kulinarische Buchführer Michelin erwähnt Krupnioki unter polnischen regionalen Produkten. Der Name selbst wurde durch die EU-Kommission mit der "geschützten geografischen Herkunftsbezeichnung" gekennzeichnet – einem europäischen Siegel verliehen an regionale Produkte von besonderer Qualität.    

Mehr über die Küche aus anderen Regionen finden Sie unter: Gastronomie in Polen

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