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Schlösser und Paläste

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Polen besaß einst eine der stärksten Adelsschichten Europas. Kleinadel, Magnaten und Kirchenfürsten bauten sich ihre Herrschersitze im ganzen Land. In Pommern und Masuren finden sich zahlreiche Paläste und Herrenhäuser des dortigen Landadels. Viele Anlagen wurden restauriert; einige dienen als Museum, andere als luxuriöse Hotels.

Zu den bedeutendsten Schlössern des Landes gehören die prachtvollen Königsresidenzen in Kraków (Krakau) und Warszawa (Warschau). Hoch über Krakau thront auf dem Wawel-Hügel das einstige Königsschloss. Sehenswert ist neben dem historischen Interieur vor allem der wunderbare Arkadenhof im Stil der Renaissance. (www.wawel.krakow.pl) Warschau kann gleich mit drei wichtigen Residenzen aufwarten. Neben dem am Rande der Altstadt gelegenen Königsschloss locken vor allem die klassizistische Park- und Schlossanlage Łazienki Królewskie mit dem Inselpalast sowie das im Stil des Barock errichtete Sommerpalais in Wilanów Besucher aus der ganzen Welt an.

Der polnisch-litauische Großadel baute sich im Südosten des Landes teils märchenhafte Palastanlagen. Sehenswert sind vor allem die prächtigen Residenzen der Zamoyskis in Kozłówka, der Czartoryskis in Puławy sowie der in Łańcut (Landeshut) gelegene Palast der Lubomirskis und Potockis.

Polens Nordosten ist für die Backsteinfestungen des Deutschen Ordens bekannt. Sein einstiger Hauptsitz, die Marienburg in Malbork, ist die größte mittelalterliche Backsteinfestung Europas. Die Ordensfeste im masurischen Ryn (Rhein) wurde Anfang des neuen Jahrtausends zum luxuriösen Schlosshotel ausgebaut. (www.zamekryn.pl) Die Burgen der Fürstbischöfe des Ermlandes, in Lidzbark Warmiński (Heilsberg) und Olsztyn (Allenstein) werden heute vom ermländisch-masurischen Museum genutzt. (www.muzeum.olsztyn.pl)

In Pommern findet man heute noch zahlreiche Schlösser und Herrenhäuser des einstigen Landadels. Dazu gehört das dreiflügelige Barockschloss der Familie Krockow im kaschubischen Krokowa. Das von einem italienischen Garten umgebene Bauwerk befindet sich heute wieder in Familienbesitz und wird als Hotel sowie Begegnungszentrum genutzt. (www.zamekkrokowa.pl) Als Hotel wird auch das mächtige mittelalterliche Schloss Podewils im westpommerschen Krąg (Krangen) genutzt. (www.podewils.pl)

Ihren Namen verdanken die im Jura Krakowsko-Częstochowskie (Krakau-Tschenstochauer Jura) gelegenen „Orle Gniazda“ (Adlerhorste) ihrer Lage auf hohen Felsvorsprüngen. Die teilweise erhaltenen Anlagen entstanden im 14. Jahrhundert als Grenzbefestigungen gegen Böhmen.

Die Region der Kotlina Jeleniogórska (Hirschberger Tal)ist, wie die gesamte Woiwodschaft Dolnośląskie (Niederschlesien), besonders reich gesegnet mit bedeutenden Adelssitzen, wie Łomnica (Lomnitz), Staniszów (Stonsdorf) oder Wojanów (Schildau). Auf engstem Raum gibt es rund drei Dutzend Burgen, Schlösser und Herrenhäuser. Insgesamt acht von ihren werden heute als Hotels genutzt. (www.dolinapalacow.pl) Unweit von Jelenia Gora befindet sich östlich, bei Wabrzych eines der größten polnischen Schlösser, das Schloss Książ.(http://www.ksiaz.walbrzych.pl/)

Eines der eindrucksvollsten Palastensembles in Zentralpolen befindet sich in Rogalin. Das spätbarocke Schloss wurde im 19. Jahrhundert klassizistisch umgebaut und beherbergt heute eine Filiale des in Poznań (Posen) beheimateten Nationalmuseums. (www.mnp.art.pl)  

 

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