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Die Polen, so heißt es, werden im Sattel geboren. Pferdezucht und Reitsport haben dort eine lange Tradition. Etwa eine halbe Million Pferde gibt es im Land – die meisten werden heute für Sport und Freizeit genutzt.

Etwa 400 Reitzentren gehören dem Polnischen Reitverband „Polski Związek Jeździecki" (PZJ) an. (www.pzj.pl) Dort kann man Reitunterricht erhalten, Reitpferde für Spazierritte ausleihen, Ferien im Sattel buchen oder an Reitlagern teilnehmen. Besonders auf den Reiterhöfen im Westen des Landes findet man häufig deutschsprachige Reitlehrer. Auch viele agrartouristische Bauernhöfe stellen ihren Gästen Reitpferde zur Verfügung oder organisieren für sie Kutsch- und Schlittenfahrten.

Wer sich selbst davon überzeugen möchte, dass das Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde liegt, sollte an einem Wanderritt durch Polen teilnehmen. Man kann solche Programme bei Reitzentren in Polen buchen, einige Angebote werden aber auch von deutschen Spezialveranstaltern angeboten. Rund um die Großstadt Łódź (Lodsch) im Zentrum des Landes entstand in den vergangenen Jahren der längste Reitweg Europas. Er besteht aus zwei miteinander verbundenen Schleifen und hat eine Länge von mehr als 1.800 Kilometern. Unterwegs findet man gut ausgestattete Rastplätze für Pferd und Reiter sowie Reiterhöfe, die auch Pferde verleihen. Ein GPS-System erleichtert die Orientierung. (www.wsiodle.lodzkie.pl) Andere bekannte Reitwege sind die 600 Kilometer lange Route durch die Beskiden und die 250 Kilometer lange Tour durch die Krakau-Tschenstochauer-Hochebene.

Zahlreiche Vereine und Gestüte organisieren reitsportliche Events. So veranstaltet das Schlosshotel in Kliczków (Klitschdorf) in Niederschlesien Anfang Mai ein Reitturnier und im Herbst die Hubertusjagd. (www.kliczkow.com.pl) Auf dem Gelände des Hipodrom, der Galopprennbahn von Sopot (Zoppot), wird das Internationale Reitturnier CSIO veranstaltet. (www.csio.sopot.pl) Im Hipodrom, der einzigen Pferderennbahn mit Meerblick, finden jedes Jahr im Juli auch die internationalen Galopprennen statt. (www.hipodrom.sopot.pl) Zu den originellsten pferdesportlichen Veranstaltungen gehört das Internationale Schnee-Polo-Turnier, das seit einigen Jahren im Februar im Wintersportzentrum Zakopane ausgetragen wird. (www.zakopane.pl)

In Polen werden verschiedene Rassen von Pferden gezüchtet. Sehr verbreitet sind die Wielkopolski-Pferde. Sie gelten als gute Vielseitigkeitspferde. Die Małopolski-Pferde sind Kreuzungen einheimischer Rassen mit Arabern und werden unter anderem für ihre guten Springeigenschaften geschätzt. Zu den Auktionen von Araber-Pferden im Gestüt von Janów Podlaski reisen reiche Pferdeliebhaber aus aller Welt an. (www.janow.arabians.pl) Eine Besonderheit sind die Huzulen, starke Ponys, die vor allem in der südöstlichen Bieszczady vorkommen und wegen ihrer Trittsicherheit dort geschätzt sind. Das Polski Konik (Polnisches Pferdchen) ist eine Nachzüchtung der ehemals wildlebenden Waldtarpane. Sie gelten als außerordentlich vital, widerstandsfähig und genügsam.

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