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Klein, aber fein mit etwa 200 Jahren Kurtradition – so stellt sich der Kurort Wysowa-Zdrój vor. Von dichten Buchen- und Mischwäldern umgeben, verfügt er über ein ausgezeichnetes Vorgebirgsklima. Das Wasser aus 14 Quellen reicht für die Kurgäste und viele andere Abnehmer des hochmineralisierten „Wysowianka“ aus.

Wysowa-Zdrój liegt im Südosten der Woiwodschaft Małopolskie (Kleinpolen), etwa 20 Kilometer östlich von Krynica-Zdrój. Trotz der nur etwa 700 Einwohner verfügt es über die besten touristischen Bedingungen im westlichen Teil der Niederen Beskiden. Das hiesige Wasser ist reich an Hydrogenkarbonat, Natrium, Calcium, Jod und Brom. Neben dem normalen Mineralwasser und Limonaden werden hier auch drei Sorten von Heilmineralwasser produziert. (www.wysowa-zdroj.pl)

Fünf Mineralwasserquellen kann man in der 2006 errichteten Trinkhalle entgeltlich nutzen. Drei weitere Quellen sind im Kurpark kostenlos nutzbar. Neben dem Trinken des Heilwassers sind Inhalationen, Bäder und Duschen hier die bekannten Behandlungsarten. Der Heilschlamm wird für die beliebten Umschläge mit regenerierender und stimulierender Wirkung genutzt. Erholung und Heilung finden Kurgäste auch in einer Salzgrotte im Kurhaus „Wysowa“. Behandelt werden hier vor allem Erkrankungen des Verdauungstraktes, des Harnsystems, des Knochen-Muskelsystems und Stoffwechselkrankheiten sowie Übergewichtigkeit. (www.uzdrowisko-wysowa.pl)

Egal wie man seinen Kuraufenthalt verbringen möchte, an Alternativen fehlt es hier nicht. Wer sich nach Ruhe und purer Erholung sehnt, wird sich sehr wohl fühlen. In Wysowa-Zdrój ist es auch im Sommer verhältnismäßig ruhig. Für Aktivurlauber und Kurgäste wurden Fahrradwege und ein Gesundheitsweg angelegt. Für Reiter stehen gekennzeichnete Reitwege zur Verfügung. Kurgästen, die das Reiten erst ausprobieren möchten, stehen erfahrene Lehrer zur Seite. (www.oslawa.com.pl)

Die nahe gelegenen Berge laden zu Wanderungen ein. Wanderwege führen unter anderem auf den Lackowa (997 Meter), den höchsten Berg auf der polnischen Seite der Niederen Beskiden, und weiter über die polnisch-slowakische Grenze auf den Busov (1.002 Meter). Eine angenehme Abkühlung finden Gäste am künstlichen See in Klimkówka, wo man Boote, Kajaks und Surfbretter ausleihen kann. Im Winter steht den Kurgästen ein Skilift am Kurhaus „Biawena” zur Verfügung. Über drei Kilometer lange Skipisten erwarten die Wintersportbegeisterten auf dem etwa 30 Kilometer entfernten Berg Magura Małastowska. (www.skiparkmagura.eu)

In Wysowa-Zdrój und Umgebung befinden sich mehrere sehenswerte Holzkirchen. Zu ihnen gehört die orthodoxe Kirche des Heiligen Michael aus dem 18. Jahrhundert sowie die 1935 im regionaltypischen Stil erbaute Kirche St. Maria Himmelfahrt in Wysowa-Zdrój. Zur Pfarrgemeinde Wysowa-Zdrój gehört auch die in Blechnarka stehende orthodoxe Kirche der Heiligen Kosmas und Damian aus dem 19. Jahrhundert mit einem interessanten Presbyterium. In der Kirche ist eine seltene Fledermausart zu Hause – die kleine Hufeisennase.

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