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Die dünn besiedelte, hügelige Landschaft der Niederen Beskiden, frische und saubere Luft, Heilwasser und Heilschlamm sind die Schätze des Kurorts Wapienne. Bereits die napoleonische Garde soll hier ihre Krankheiten therapiert haben. Die erste Straßenpetroleumlaterne in Europa brannte 1854 im nahe gelegenen Gorlice.

Malerisch in den Niederen Beskiden gelegen, ist Wapienne mit seinen 150 Einwohnern der kleinste Kurort Polens. Aber bereits im 17. Jahrhundert hat man hier Geschlechtskrankheiten behandelt. Zwei Jahrhunderte später begann der eigentliche Kurbetrieb. Der Ort befindet sich im Südosten der Woiwodschaft Małopolskie (Kleinpolen). (www.wapienne.pl)

Die Anwendungen stützen sich auf zwei Heilmittel, das Mineralwasser und den hochwertigen Heilschlamm. Aus den drei Quellen „Kamila“, „Marta“ und „Zuzanna“ fließt das Heilwasser. Behandelt werden hier Erkrankungen der Bewegungsorgane, des Herz-Kreislaufsystems sowie Hautkrankheiten, Stoffwechselkrankheiten, Allergien und Neurosen. Zu den verwendeten Heilmethoden gehören klassische Bäder sowie Perlbäder, Umschläge und klassische sowie Unterwassermassagen.

Naturfreunde finden hier viele Möglichkeiten zu aktiver und besinnlicher Erholung. Ein Wanderweg führt von Wapienne auf den Berg Mały Ferdel mit 578 Metern und weiter auf den 670 Meter hohen Barwinok. Der grüne Wanderweg führt aus Wapienne in den Magurski-Nationalpark, bewachsen mit Buchen- und Tannenwäldern sowie mit Tannen-Fichten-Mischbeständen. Zu den seltenen hier lebenden Tieren gehören Braunbär, Luchs, Wildkatze sowie Schwarzstorch und Uhu. (www.magurskipn.pl)

Sehenswert, nicht nur für Pferdeliebhaber, ist der größte Zuchtbetrieb für Huzulenpferde in Europa, das Gestüt „Gładyszów" in Regietów. Hier kann man erste Reitstunden nehmen oder eine eindrucksvolle Kutschfahrt mit Picknick erleben. Für erfahrene Reiter lohnenswert sind die ganztägigen Ausritte in die Landschaft mit zahlreichen Gebirgsquellen, Bächen sowie sanften mit Buchen bewachsenen Anhöhen. Die Ponys gelten als sehr ausdauernd und trittsicher und sind deshalb für die Berge besonders gut geeignet. (www.huculy.com.pl)

Die um 1520 erbaute Holzkirche der Heiligen Philippus und Jakobus im nahe gelegenen Ort Sękowa zählt zum Welterbe der UNESCO. Sie ist eine der Stationen auf der Route der Holzarchitektur durch die Woiwodschaft Małopolskie. Ein weiteres bedeutendes Bauwerk auf der Route in diesem Gebiet ist die griechisch-katholische Holzkirche in Kwiatoń aus dem 17. Jahrhundert.

Im Winter stehen Skifahrern und Snowboardern in Magura Małastowska, etwa 16 Kilometer von Wapienne entfernt, 1.400 Meter lange Pisten zur Verfügung. (www.skiparkmagura.eu) In Smerekowiec warten auf Wintersportbegeisterte etwa 700 Meter lange beleuchtete Pisten. Auch in der nahen Slowakei, in Regetovka, befindet sich ein Skizentrum für Abfahrt- und Langlaufski.

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