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Szczawnica ist ein Kurort mit mehr als 200 Jahren Tradition und hohem touristischen Wert. Der Nationalpark des Pieninen-Gebirges mit seinen Wanderwegen liegt vor der Haustür, am Rande des Ortes enden die Floßfahrten über den Dunajec-Fluss. Das Kurviertel wurde in den vergangenen Jahren vitalisiert.

Sieben Mineralquellen und eine gesunde Bergluft sind die Basis für die Kurbehandlungen in Szczawnica. Neben Atemwegskrankheiten werden dort vor allem Erkrankungen der Bewegungsorgane behandelt. Die hübsche Kleinstadt mit 7.500 Einwohnern liegt im Süden der Woiwodschaft Małopolskie (Kleinpolen), nahe der polnisch-slowakischen Grenze. Nach Kraków (Krakau) sind es etwa 110 Kilometer.

Nachfahren von Adam Stadnicki, der bis 1945 den Kurbetrieb besaß, haben vor wenigen Jahren die alten Besitztümer der Familie zurückerhalten. Diese umfassen neben den Mineralquellen auch einen großen Teil des Kurviertels mit rund zwei Dutzend Gebäuden. Die drei Geschwister sind seitdem mit sehr viel Energie dabei, dem Kurort ein neues und modernes Gesicht zu geben.

Schon 2009 eröffneten sie das neue Hotel Modrzewie Park, das erste 5-Sterne-Hotel in der Region. Es befindet sich in einer Villa, die 1938 ganz im Stil der klassischen Moderne erbaut worden war. Entstanden ist dort ein stilvolles Refugium mit 17 Zimmern und Suiten, einem Feinschmeckerrestaurant sowie einem exklusiven Wellnessbereich. (www.mparkhotel.pl)

Komplett erneuert wurde die alte Trinkhalle mit dem angeschlossenen Café Helenka im Zentrum des Kurviertels. Hier knüpfte man äußerlich an die traditionellen Formen des späten 19. Jahrhunderts an und verband diese mit einer zeitgemäßen Ausstattung. Auch das im Jahre 1962 abgebrannte Kurtheater wurde im alten Baustil als multifunktionales Kultur- und Veranstaltungszentrum wieder aufgebaut. Schritt für Schritt werden weitere Hotels und Kureinrichtungen modernisiert.

Die größte touristische Attraktion der Region ist eine Floßfahrt auf dem Dunajec, der die Grenze zwischen Polen und der Slowakei markiert. Die Flößer tragen die traditionelle Tracht der hiesigen Bergbewohner: blaue Westen, weiße Hosen und schwarze Filzhüte. Sicher steuern sie ihr Floß über die vielen Windungen des Flusses und durch das enge Durchbruchstal mit bis zu 300 Meter hohen Felswänden zu beiden Seiten. Etwa drei Stunden dauert die Fahrt von Sromowce Kąty nach Sczawnica. (www.flisacy.com.pl)

Das Durchbruchstal bildet das Herzstück des Pieninen-Gebirges, dessen höchster Gipfel Trzy Korony (Drei Kronen) 982 Meter misst. Das zerklüftete Gebirge wurde 1932 zum ersten internationalen Landschaftspark in Europa erklärt. Heute ist die wertvolle Flora und Fauna beiderseits der Grenze als Nationalpark geschützt. Auf mehreren Wander- und Radwegen kann man die abwechslungsreiche Landschaft erleben.

Ein herrlicher Panoramablick eröffnet sich von der Spitze des 722 Meter hohen Berges Palenica, der von Szczawnica bequem per Sessellift erreichbar ist. Hier befindet sich eines der größten Wintersportzentren des Ortes.(www.uzdrowisko.szczawnica.pl)

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