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Bereits seit 200 Jahren besteht der Kurort Swoszowice. Schwefelhaltiges Wasser bildet die Grundlage für die medizinischen Behandlungen. Seit 1973 gehört Swoszowice zum Stadtgebiet von Kraków (Krakau). Unweit der Großstadt hat sich bis heute eine grüne Oase der Ruhe erhalten.

Schon seit dem frühen 15. Jahrhundert wurden in Swoszowice in der Woiwodschaft Małopolskie (Kleinpolen) die reichen Schwefelvorräte abgebaut. Feliks Radwański, ein Professor der Krakauer Jagiellonen-Universität, nutzte als Erster das stark schwefelhaltige Wasser für medizinische Zwecke. 1807 begann er mit dem Bau des ersten Badehauses, zu dem sich auch Unterkünfte für die Gäste gesellten. 1811 wurde der Kurbetrieb offiziell eröffnet und entwickelte sich danach sehr schnell. Professor Józef Dietl, Arzt und Bürgermeister Krakaus, wollte Mitte des 19. Jahrhunderts Swoszowice zu einem der führenden Kurzentren machen.

Im Jahr 2007 wurde die Kurgesellschaft Uzdrowisko Kraków Swoszowice gebildet. Mit dem schwefelhaltigen Wasser aus zwei Quellen und mit Heilschlamm werden unter anderem rheumatische Erkrankungen, Hautkrankheiten, Erkrankungen der Bewegungsorgane und der Wirbelsäule sowie neurologische Beschwerden behandelt. Zur Gesundung trägt auch die ruhige waldreiche Umgebung des Kurortes bei. Der sieben Hektar große Kurpark, der Anfang des 19. Jahrhunderts zusammen mit dem Kurort angelegt wurde, bietet sich für erholsame Spaziergänge an. Neben stationären Kuraufenthalten können Gäste hier auch einzelne Gesundheitsangebote wie Schlamm- und Sulfatbäder buchen. Besonders bei rheumatischen Beschwerden und Krankheiten des Bewegungsapparates zeigen die Behandlungen mit dem schwefelhaltigen Wasser sehr gute Erfolge. Das Heilwasser von Swoszowice zählt zu jenen mit dem größten Schwefelanteil weltweit. (www.uzdrowisko.krakow.pl)

Ein unbestreitbarer Vorteil von Swoszowice ist seine Lage im Südosten von Krakau. Nur rund zehn Kilometer sind es von hier zum berühmten Krakauer Marktplatz mit den Tuchhallen und der Marienkirche, dem Wawelschloss und dem ehemals jüdischen Viertel Kazimierz. Man kann also sehr gut einen Kuraufenthalt mit der Erkundung der als UNESCO-Welterbe geschützten Kulturstadt Krakau verbinden oder einen Aufenthalt in Krakau mit gesundheitsfördernden Programmen in Swoszowice kombinieren. (www.krakow.travel)

Beliebte Ausflugsziele in der näheren Umgebung sind das im Jahre 1044 gegründete und hoch über der Weichsel gelegene Benediktinerkloster von Tyniec oder das als Welterbe der UNESCO geschützte mehr als 700 Jahre alte Salzbergwerk von Wieliczka. Weitere UNESCO-Welterbestätten in der näheren Umgebung sind der Kalvarienberg von Kalwaria Zebrzydowska mit dem barocken Franziskanerkloster sowie das ehemalige deutsche Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Nicht weit ist es auch nach Wadowice, wo man das Geburtshaus und die Taufkirche von Papst Johannes Paul II. besichtigen kann.

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