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Rabka-Zdrój kann auf eine über hundertjährige Kurtradition zurückblicken. Die „Stadt der Kinder der Welt“ liegt rund 80 Kilometer südlich von Kraków (Krakau) am Rande der Beskiden. Bereits im zwölften Jahrhundert wurde in der Gegend Salz gefördert. Auch heute noch gehören die heißen Solequellen zu den wichtigsten Heilmitteln des größten polnischen Kinderkurortes.

Rabka liegt in der Woiwodschaft Małopolskie (Kleinpolen). Seine Geschichte als Kurort begann 1858. Damals wurde im Rahmen einer Untersuchung der Solequellen deren hoher Gehalt an heilwirksamem Jod und Brom festgestellt. Bis zur Jahrhundertwende entstanden mehrere Badeanstalten, Trinkhallen und das einstige Kurhaus. 1889 wurde das erste Kindersanatorium eingerichtet. Den Status eines Heilbades erhielt der Ort bereits 1864. Bis 1939 stieg die Zahl der jährlichen Kurgäste auf über 30.000 an. Heute stehen ihnen insgesamt 700 Betten in sieben Kurhotels und Sanatorien zur Verfügung. Die Mehrzahl der Einrichtungen ist kinderfreundlich eingerichtet. Behandelt werden Allergien, Erkrankungen der Atemwege, des Herz-Kreislaufsystems, Rheuma sowie Bronchialasthma.

Grünes Herzstück von Rabka-Zdrój ist der 30 Hektar große Kurpark aus dem späten 19. Jahrhundert. Die Anlage wurde bis 2011 umfassend revitalisiert. So entstanden unter anderem zehn neue Themengärten, neue Spielplätze sowie ein offener Komplex aus Trinkhalle und Inhalatorium. Dieses funktioniert technisch wie ein Mini-Gradierwerk. Ebenfalls neu ist das Zentrum für Gesundheit und Schönheit. Der aus vier Pavillons bestehende Komplex bietet das umfassendste Angebot an modernen Therapie- und Wellnessanwendungen in der Woiwodschaft. (www.uzdrowisko-rabka.pl)

Seit 1996 trägt Rabka-Zdrój offiziell den Titel „Stadt der Kinder der Welt“. Dieser wurde ihr auf Vorschlag des Ordens des Lächelns verliehen. Mit dem Orden werden seit 1968 Erwachsene ausgezeichnet, die sich um die Rechte von Kindern verdient gemacht haben. Das Museum des Ordens befindet sich seit 2003 im unweit vom Stadtzentrum gelegenen Familienvergnügungspark Rabkoland.

Rabka-Zdrój liegt idyllisch auf einer Höhe von 500 bis 600 Metern im Rabka-Tal zwischen dem Gorce-Massiv und den Inselbeskiden. Die Umgebung lädt mit zahlreichen Fuß-, Rad- und Langlaufwanderwegen im Winter wie im Sommer zum Entdecken ein. Durch Rabka-Zdrój führt auch die kleinpolnische Route der Holzarchitektur. Dieser Wanderweg vereint 251 einmalige Architekturdenkmäler, von denen vier seit 2003 auf der Welterbeliste der UNESCO stehen. Nicht auf der Liste vertreten, aber dennoch absolut sehenswert ist die hölzerne Maria-Magdalenenkirche aus dem 17. Jahrhundert. Seit 1936 beheimatet das mit wunderschönen polychromen Malereien verzierte Gotteshaus das ethnographische Museum von Rabka. (www.rabka.pl)

Im rund zwei Kilometer entfernten Ort Chabówka gibt es ein Eisenbahn-Freilichtmuseum mit mehr als 50 historischen Dampfloks sowie einigen Draisinen. An Wochenenden finden häufig Ausflugsfahrten mit historischen Zügen statt. (www.parawozy.pl)

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