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Der Kurort Polańczyk liegt in der Woiwodschaft Podkarpackie (Vorkarpaten), nahe der ukrainischen Grenze in der idyllischen Berglandschaft der Bieszczady. Vor allem das besondere Mikroklima um den Solina-Stausee und das Wasser der hiesigen Mineralquellen wirken sich positiv auf den Heilprozess aus.

Polańczyks Anfänge reichen bis in das 15. Jahrhundert zurück. Mit dem Bau des Solina-Staudamms in den 1960er Jahren wurde die Anhöhe, auf der das Dorf liegt, zur Halbinsel inmitten des neu entstandenen Stausees. In den 1970er Jahren wurden die ersten Ferienheime und Sanatorien gebaut. Der offizielle Status eines Kurortes wurde Polańczyk 1999 verliehen.

Kurgästen und Urlaubern stehen heute rund 1.200 Betten zur Verfügung. Die fünf auf der Halbinsel gelegenen Sanatorien bieten Platz für insgesamt 900 Personen. Behandelt werden rheumatische, kardiologische, endokrinologische Erkrankungen sowie Diabetes und Erkrankungen der Atemwege. Die Bandbreite der Therapiemöglichkeiten reicht hier von der Kinesiotherapie über Kryo-, Photo- und Inhalationstherapie bis hin zur Behandlung mit Heilschlamm. Die Gäste können zudem private und hauseigene Spa&Wellnesseinrichtungen nutzen. Alle Häuser eignen sich für Personen mit eingeschränkter Mobilität.

Der 22 Quadratkilometer große Solina-Stausee lädt vom Frühjahr bis zum Herbst zu Fahrten auf einem Ausflugsdampfer, mit einem Segelboot oder im Kajak ein. Die abwechslungsreiche Uferlinie, das sanfte Bergland der Bieszczady und die malerischen Reste einstiger Siedlungen machen den Ausflug zu Wasser zu einem wunderbaren Erlebnis. Ausleihmöglichkeiten für Boote und Anlegestellen gibt es in allen Orten rund um den ganzen See.

Wer die hiesige Kultur erleben möchte, sollte unbedingt eine der ehemaligen orthodoxen Kirchen der Umgebung besuchen. Sie dienten der ursprünglich hier lebenden ukrainischen und russinischen Bevölkerung als Gotteshäuser. Die Kirche der Heiligen Paraschewa wurde im 18. Jahrhundert von Kaiserin Maria Theresia gestiftet. Das inzwischen katholische Gotteshaus beherbergt das wundertätige Bild der Muttergottes von Łopienka. Besonders sehenswert ist auch die prachtvolle Ikonostase der ehemaligen orthodoxen Kirche im rund zehn Kilometer entfernten Dorf Gorzanka. (www.esolina.pl)

Der Nationalpark Bieszczady, Polens größtes Gebirgsnaturschutzgebiet, beginnt rund 30 Kilometer südlich des beliebten Ferienortes. Das Bieszczady-Gebirge bietet ideale Bedingungen zum Wandern und Beobachten seltener Tiere. Im Winter gibt es Möglichkeiten zum Skiwandern. Der höchste Gipfel ist mit 1.346 Metern die im Bieszczady-Nationalpark gelegene Tarnica. Der Nationalpark gehört seit 1992 zum grenzübergreifenden polnisch-ukraisch-slowakischen UNESCO-Biosphärenreservat Ostkarpaten. Die dünn besiedelte Mittelgebirgsregion bietet vielen seltenen Tieren ein einzigartiges Rückzugsgebiet. Hier kann man sogar Braunbären, Wölfe und Luchse in freier Wildbahn bewundern. Rund 58 Säugetier- und 144 Vogelarten, darunter auch so seltene, wie der Schwarzstorch oder der Schreiadler, hat man im Nationalpark registriert. (www.bdpn.pl)

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