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Unmittelbar an der Grenze zur Slowakei liegt Piwniczna-Zdrój, einer von fünf Kurorten in den Sandezer Beskiden. Die Kurtradition des Städtchens reicht bis in die 1880er Jahre zurück. Die Mineralwasserquellen haben mit ihrer Heilwirkung dafür gesorgt, dass Piwniczna 1967 offiziell zum Kurort erklärt wurde.

Die Stadt in der Woiwodschaft Małopolskie (Kleinpolen) wurde 1348 als Teil des Kronguts von Kazimierz dem Großen gegründet. Die ersten Sommergäste wurden hier 1884 empfangen. In der Folge entstanden bis zum Zweiten Weltkrieg Trinkhallen, Bäder, Hotels und Pensionen. Heute steht Gästen eine Vielzahl verschiedener Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung. Stadt und Gemeinde Piwniczna-Zdrój mit dem ehemaligen Kurort Łomnica-Zdrój sind vor allem für ihre 18 Heilquellen bekannt. Das Piwniczanka-Wasser kann man in zwei an der ul. Zdrojowa gelegenen Trinkhallen genießen. Von der einstigen Bäderarchitektur blieb ansonsten nicht viel erhalten. Ein neues Kurhaus soll in den kommenden Jahren fertiggestellt werden.

Der Aufenthalt wird für Patienten mit Erkrankungen des Verdauungstraktes und der Atemwege sowie für Diabetiker empfohlen. Für den Heil- und Therapiebetrieb sind in Piwniczna-Zdrój heute zwei Sanatorien zuständig. Das noch aus sozialistischen Zeiten stammende „Limba“ liegt in einer malerischen Schleife des Poprad und bietet umfassende Therapiemöglichkeiten, angefangen von Hydro-, Balneo- und Heilschlammanwendungen über Klima-, Thermo- und Phototherapie bis hin zu Ultraschall-, Elektro- und kinesiologischen Anwendungen. (www.sanatoriumlimba.pl) Das Therapie- und Erholungsheim „Smrek“ liegt rund 3,5 Kilometer vom Ortszentrum entfernt im hübschen Czercz-Tal und hat sich vor allem auf Diätkuren spezialisiert, behandelt aber auch Erkrankungen des Bewegungsapparates und verfügt über ein modernes Spa. (www.smrek.nat.pl)

Piwniczna-Zdrój ist wegen seiner reizvollen landschaftlichen Lage auch ein beliebtes Ziel für Natur- und Aktivtouristen. In der Nähe liegt das Skigebiet Dwie Doliny Muszyna mit Pisten von insgesamt zehn Kilometern Länge. (www.wierchomia.com.pl) Piwnica-Zdrój liegt inmitten des Popradzki-Landschaftsparks, der durch die Naturbelassenheit seiner Wälder, seinen Artenreichtum und die zahlreichen Naturdenkmäler besticht, zu denen auch warme Quellen zählen. Der höchste Gipfel des Parks ist mit 1.266 Metern die etwa zehn Kilometer von Piwniczna-Zdrój entfernte Radziejowa.

Im Sommer laden zahlreiche Fuß-, Fahrrad- und Pferdewanderwege zum Erkunden der Sandezer Beskiden ein. Das idyllische Poprad-Tal bietet sich für Kajaktouren an. Es kann auch auf einer geführten Tour geruhsam per Stakboot oder rasant beim Rafting entdeckt werden. Lohnenswert ist auch ein Ausflug in den slowakischen Teil der Berge. Wer etwas von der örtlichen Kulturtradition erleben möchte, dem sei ein Besuch der unierten Kirchen der Umgebung empfohlen. In Piwniczna-Zdrój siedelten neben Polen auch die Angehörigen der ethnischen Minderheit der Lemken. (www.turystyka.piwniczna.pl)

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