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Direkt an der Grenze zur Slowakei in den Sandezer Beskiden gelegen, gehört die Kleinstadt Muszyna zu den bekanntesten Kurorten Polens. Seine Umgebung ist reich an natürlichen Mineralquellen, die heute wichtigstes Element des Heilbetriebes sind.

Der in der Woiwodschaft Małopolskie (Kleinpolen) gelegene Kurort entstand als mittelalterliche Siedlung am Handelsweg von Kraków (Krakau) nach Budapest. Muszyna war Grenzfeste und Sitz eines Starosten, wovon heute noch die Überreste der einstigen Burg zeugen. Hoch über der Stadt gelegen, hat man von hier einen wunderschönen Ausblick auf den Ort, das Poprad-Tal und die umliegenden Berge. Der Kurbetrieb wurde in den 1920er Jahren auf Anregung des damaligen Bürgermeisters Antoni Jurczak aufgenommen. Zu jener Zeit wurden die meisten Heilquellen erschlossen. Bis zum Zweiten Weltkrieg entstanden die ersten Badeeinrichtungen.

Heute stehen Kurgästen in Muszyna sowie den beiden angrenzenden Dörfern Szczawnik und Złockie mehrere öffentliche Trinkhallen sowie sechs Sanatorien und Reha-Zentren zur Verfügung. Die Mineralwasservorkommen der Region bilden hier den Schwerpunkt des Heilansatzes und kommen in Form von Bädern, Trinkkuren und Aerosoltherapien zur Anwendung. Das breite Angebot an Heil- und Therapiemaßnahmen reicht außerdem von der Kinesiotherapie über Lichttherapie bis zur Kryotherapie. Die malerisch gelegenen Sanatorien bieten ihren Gästen darüber hinaus den Standard komfortabler Hotels mit umfassenden Aktivurlaubs- und Erholungsmöglichkeiten sowie erstklassige Spa&Wellness-Erlebnisse. Der Aufenthalt wird vor allem für Patienten mit Erkrankungen der Atemwege sowie des Verdauungstraktes empfohlen.

Stadt und Gemeinde Muszyna liegen auf dem Siedlungsgebiet der ethnischen Minderheit der Lemken. Die Lemken pflegen bis heute ihre eigene Sprache und ihre farbenfrohe Kultur. Ein wunderschönes Zeugnis der religiösen Traditionen dieser orthodoxen und unierten Christen sind die zehn aus dem 18. bis 20. Jahrhundert stammenden Kirchen in den Dörfern der Gemeinde, von denen neun vollkommen aus Holz erbaut wurden. Beeindruckend sind vor allem die prachtvollen Ikonostasen und die Wandmalereien der Gotteshäuser. (www.muszyna.pl)

Muszyna ist nicht nur Kurort, sondern auch ein beliebtes Ferienziel für Aktivurlauber und Naturliebhaber. Im Winter locken Muszyna und die umliegenden Orte mit mehreren Skiressorts, im Sommer sind die Wanderwege durch die umliegenden Berge attraktive Ausflugsziele. Das größte und bekannteste Skigebiet der Region heißt Dwie Doliny Muszyna. Es bietet neun Lifte sowie Pisten von insgesamt zehn Kilometern Länge mit einfachem bis mittlerem Schwierigkeitsgrad. Das Gebiet ist gut für Anfänger sowie für Familien mit Kindern geeignet.

(www.wierchomia.com.pl)

Der Popradzki-Landschaftspark besticht durch die Naturbelassenheit seiner Wälder, seinen Artenreichtum und die zahlreichen Naturdenkmäler, zu denen auch warme Quellen zählen. Der höchste Gipfel des Parks ist mit 1.266 Metern die etwa 40 Kilometer von Muszyna entfernte Radziejowa. Rund zehn Kilometer entfernt liegt der bekannte Kurort Krynica Zdrój.

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