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Kamień Pomorski (Cammin), eine der ältesten Städte Westpommerns, ist ein hervorragender Standort für einen erholsamen Urlaub oder Kuraufenthalt. Die Dziwna (Dievenow), einer der drei Mündungsarme der Oder, verbindet die Stadt mit der Ostsee und dem Stettiner Haff.

Kamień Pomorski liegt im Nordwesten Polens in der Woiwodschaft Zachodniopomorskie (Westpommern) am Zalew Kamieński (Camminer Bodden). Etwa acht Kilometer sind es zur Ostsee. Umgeben ist die 9.000 Einwohner zählende Stadt von vielen dichten Wäldern, was das Klima etwas milder als in der unmittelbaren Uferzone macht. Wegen seines gesunden Klimas, dem Heilwasser und der Moore wurde Kamień Pomorski zu einem bekannten Kurort. (www.kamienpomorski.pl)

Das Heilbad entwickelte sich Ende des 19. Jahrhunderts dank der jod-, brom- und chlorhaltigen Solequellen. In späteren Zeiten begann man auch, das Heilmoor der umliegenden Torfmoore zu nutzen. In Kamień Pomorski werden mit Erfolg Krankheiten der Atmungsorgane, des Kreislaufsystems, des Bewegungsapparates sowie neurologische und rheumatische Beschwerden therapiert. Darüber hinaus werden hier kardiologische und orthopädische Frührehabilitierung sowie Reha-Aufenthalte für Frauen nach einer Brustoperation angeboten. Im Kurhaus „Mieszko“ befindet sich eine Salzgrotte mit einem einzigartigen Mikroklima, das dem in natürlichen Salzhöhlen gleicht und der Erholung, Entspannung und Heilung dient. (www.uzdrowisko-kamienpomorski.pl)

Zu den wertvollsten Baudenkmälern im Nordwesten Polens gehört die Kathedrale St. Johannes, auch Camminer Dom genannt. Zwischen 1175 und 1385 erbaut, gilt sie mit 63 Metern Länge und 81 Metern Breite als die größte Kirche in Pommern. Sie beherbergt eine imposante Barockorgel mit 3.300 Pfeifen. Seit rund 50 Jahren findet dort im Sommer das Internationale Festival für Orgel- und Kammermusik statt. Sehenswert sind auch das spätgotische Rathaus auf dem Marktplatz sowie das Stadttor mit dem Stadtmuseum. (www.mhzk.eu)

In den Sommermonaten werden Schiffstouren in der Camminer Bucht organisiert. Begeisterte Segler, Paddler, Wind- und Kitesurfer erfreuen sich an den hervorragenden Windverhältnissen. Hier finden auch internationale Segelveranstaltungen statt. Direkt vor der Altstadt liegt der moderne Yachthafen mit 240 Ankerplätzen und drei Schiffshallen zur Überwinterung der Boote. (www.marinakamienpomorski.pl)

Die wunderschöne Landschaft kann man gut auf dem Fahrrad erkunden, zum Beispiel Richtung Meer oder auf die nahe gelegene, neun Quadratkilometer große Insel Chrząszczewska. Auf der kleinen Insel Gardzka Kępa befindet sich ein Wasservögelreservat mit Brutstellen von Kormoranen und Graureihern. Auf den Feuchtwiesen bei Dusino brüten Enten und andere Wasservögel. Einen Ausflug wert ist Wolin (Wollin), die größte Insel Polens. Die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt des Wolliner Nationalparks fasziniert die Besucher. Hier lebt auch der Seeadler – das Symbol dieses Nationalparks. Ein beliebtes Ziel vieler Besucher ist das dortige Wisentgehege. (www.wolinpn.pl)

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