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Eine gesunde Luft sowie die reizvolle Landschaft des Waldenburger Berglandes und des Eulengebirges in Verbindung mit den Heilwasservorkommen machen Jedlina-Zdrój (Bad Charlottenbrunn) zu einem attraktiven Kurort.

Etwa sieben Kilometer südlich von Wałbrzych (Waldenburg) in der Woiwodschaft Dolny Śląsk (Niederschlesien) liegt der kleine Kurort Jedlina-Zdrój. Eingebettet ist die Stadt am Fluss Bystrzyca (Schweidnitzer Weistritz) in die herrliche Landschaft der Mittelsudeten. Ein markanter Bau ist die im 19. Jahrhundert entworfene Trinkhalle, die auch im Stadtwappen präsent ist. Die heilenden Wasservorkommen wurden bereits Anfang des 17. Jahrhunderts entdeckt. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges hat man die Mineralwasserförderung eingestellt. 1962 wurde Jedlina-Zdrój an den Kurort Szczawno-Zdrój (Bad Salzbrunn) angegliedert und das Heilwasser für Bäder und Inhalationen von dort angeliefert. Seit Anfang 2007 können die Kurgäste sich wieder an der restaurierten Trinkhalle erfreuen. (www.jedlinazdroj.com.pl)

Bikarbonat-Kalzium-Magnesium-Oxalate geben dem Heilwasser einen milden, erfrischenden Geschmack. In Jedlina-Zdrój werden Erkrankungen der Atemwege, des Verdauungstraktes, des Harnapparates, des Bewegungsapparates und des Stoffwechsels behandelt. Darüber hinaus wird im Kurhaus „Teresa“ kardiologische Frührehabilitation angeboten. Auch Neurosen und psychosomatische Störungen werden hier mit Erfolg behandelt. (www.uzdrowisko.szczawno-jedlina.pl)

Die Wander- und Radwege bieten viele Möglichkeiten für eine aktive Erholung. In Jedlina-Zdrój entstand eine Spaß- und Erholungskurroute, die an interessanten Orten der Stadt vorbeiführt. Der Kurort hält für seine Gäste viele Attraktionen bereit, wie zum Beispiel eine Sommerrodelbahn und einen Kletterpark. Die Mutigen können eine Fahrt mit dem Mountainboard oder dem Monsterroller ausprobieren. Im Winter gibt es natürlich die Möglichkeit Ski oder Snowboard zu fahren. (www.czarodziejskieliny.pl)

Im Ortsteil Jedlinka befindet sich ein im Jahre 1615 erbautes Schloss. Es wurde 1791 vermutlich von Carl Gotthard Langhans, dem Baumeister des Brandenburger Tors in Berlin, ausgebaut. Heute werden im Schloss und Garten Jedlinka viele Kulturveranstaltungen organisiert. Vor kurzem wurde in einem Nebengebäude ein kleines Hotel eröffnet. (www.hoteljedlinka.pl)

Jedlina-Zdrój ist Austragungsort für viele Wettbewerbe. Zu den bekanntesten gehört das Niederschlesische Suppenfestival, auf dem die besten Suppen der Region prämiert werden. Jedes Jahr wird das Pétanquefestival mit internationalen Boule-Spielern organisiert. Ein Internationales Straßentheaterfestival verzaubert die Stadt jedes Jahr im Sommer.

Nicht weit von Jedlina-Zdrój wurde gegen Ende des Zweiten Weltkrieges das geheimnisvolle Projekt „Riese“ begonnen. Unter dem Eulengebirge entstand ein riesiges Labyrinth von Gängen und Kammern, über deren künftigen Zweck man bis heute nur spekulieren kann. Bei Walim (Wüstewaltersdorf) und Głuszyca (Wüstegiersdorf) kann man Teile der Anlagen besichtigen. (www.sztolnie.pl)

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