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Weit entfernt von großen Ballungsgebieten gelegen, bietet Horyniec-Zdrój Erholung in einer naturbelassenen Landschaft. Das hier hergestellte Mineralwasser „Horynianka“ sowie die ebenfalls vor Ort produzierte Zitronen- und Orangenlimonade löschen den Durst während der 1.600 Sonnenstunden im Jahr.

Horyniec-Zdrój liegt im Südosten der Woiwodschaft Podkarpackie (Karpatenvorland) zwischen der Tarnogrodzki-Hochebene und der östlichen Roztocze-Hügellandschaft. Horyniec-Zdrój gehört zu den weniger bekannten Kurorten in Polen. Seine Vorzüge lassen jedoch auf große Potenziale schließen. Seit fast 100 Jahren nutzt man das Heilwasser und die besonders wertvollen und reichhaltigen Torfvorkommen zu medizinischen Zwecken. (www.ughoryniec.iap.pl)

Behandelt werden hier vor allem Krankheiten der Bewegungsorgane, Rheuma sowie Erkrankungen der Gelenke und der Wirbelsäule, Bandscheibenvorfälle und Neurosen. Das Trinken des Heilwassers wird insbesondere bei Krankheiten des Verdauungstraktes, der Atemwege sowie Stoffwechselkrankheiten und gegen Vergiftungen mit Schwermetallen eingesetzt. Die hier angebotenen Behandlungen wirken aufwärmend. Aus diesem Grund wird Horyniec-Zdrój besonders in den kälteren Jahreszeiten aufgesucht. (www.uzdrowisko-horyniec.com.pl)

In dem denkmalgeschützten Poniński-Palais aus dem 19. Jahrhundert befindet sich das heutige Sanatorium, umgeben von einer neun Hektar großen Parkanlage. In Horyniec-Zdrój befindet sich auch das frühere Hoftheater, heute das Gemeindekulturzentrum mit vielen Angeboten für Kurgäste. Sehenswert sind außerdem die Kurkirche und das Klosterareal mit einer barocken Kirche aus dem 18. Jahrhundert. Ein drei Kilometer langer Spaziergang nach Radruż belohnt den Kurgast mit dem Blick auf eine der wertvollsten spätgotischen orthodoxen Holzkirchen Polens aus dem 16. Jahrhundert.

Zu den interessanten Ausflugszielen zählt die rund 60 Kilometer entfernte Stadt Jarosław mit dem im Renaissancestil erbauten Orsetti-Palast und einer unterirdischen Touristenroute durch mittelalterliche Kellergewölbe der Altstadt. Von Horyniec-Zdrój sind es nur zwei Kilometer in die Ukraine und 120 Kilometer in die UNESCO-Welterbestadt Lwiw (Lemberg).

In der Gemeinde liegt das Naturschutzgebiet Sołokija. Bekannt ist es durch seine Wacholderwälder, deren Bäume ungewöhnliche Formen annehmen. Die naturbelassenen Gebiete des östlichen Roztocze-Höhenzugs verzaubern durch ihre hügelige Landschaft mit vielen Flüssen und Bächen. Sie bietet hervorragende Bedingungen für Radfahrer. Die Mehrheit der hiesigen Radwege führt durch Landschaftsparks und andere geschützte Gebiete. Die Wälder sind reich an Blaubeeren, Himbeeren und Pilzen. Diese Region ist außerdem für ihren ausgezeichneten Honig bekannt.

Auch Pferdeliebhaber kommen auf ihre Kosten. Auf der Horyniecka-Lichtung befindet sich die Pferdezucht Polanka. Je nach Fähigkeiten und Interesse der Gäste führen die Reitbegleiter die Gäste auf ausgewählten Reitwegen zu den Bunkern entlang der „Molotow-Linie“, durch die Roztocze-Schluchten oder zu den vergessenen ukrainischen Dörfern. (www.polankakonie.pl)

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