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Bereits seit 150 Jahren ist Goczałkowice-Zdrój (Bad Gottschalkowitz) aufgrund seiner heilenden Mineralwasservorkommen als Kurort bekannt. Fast 70 Prozent der Gemeindefläche bestehen aus Wasser. Die hiesigen Wälder und Wiesen bieten nicht nur den Menschen aus der schlesischen Metropolregion eine Rückzugsmöglichkeit.

Goczałkowice-Zdrój liegt im oberen Weichseltal in der Woiwodschaft Śląsk (Schlesien). Der südpolnische Kurort ist umgeben von hügeligen Hochebenen und den Beskiden. Aus dem See Jezioro Goczałkowickie werden große Teile Oberschlesiens mit Trinkwasser versorgt. Im Jahre 1862 begann die Geschichte des Kurorts. Heute beherbergt die 6.000 Einwohner zählende Gemeinde jedes Jahr etwa 10.000 Kurgäste.

Goczałkowice-Zdrój verfügt über Mineralwasser mit Jod, Brom, Eisen und Magnesium. Aus dem nahegelegen Dorf Rudołtowice (Rudoltowitz) kommt der Heilschlamm. Die Kombination der beiden Heilmittel hat diesen Vorgebirgskurort zum größten therapeutischen Zentrum für rheumatische Erkrankungen in der Woiwodschaft gemacht. Darüber hinaus werden hier Erkrankungen der Gelenke und Wirbelsäule, Stoffwechselerkrankungen, Krankheiten des Bewegungsapparates und neurologische Erkrankungen behandelt. Nach Operationen und Unfallverletzungen am Bewegungsapparat erfolgen hier die Rehabilitationsmaßnahmen. Bei Kindern und Jugendlichen werden mit Erfolg Krankheiten der Knochen und Gelenke, Muskelerkrankungen sowie Kindergehirnlähmungen und verletzungsbedingte Lähmungen therapiert. Die Behandlungen in der Salzgrotte unterstützen die Therapie bei Atemwegerkrankungen, Allergien und Hautkrankheiten. Darüber hinaus wird hier die Kältetherapie in der Kryokammer angewendet. (www.gozdroj.pl)

Die hölzerne Trinkhalle aus dem 19. Jahrhundert sowie das Kurhaus „Wrzos“ faszinieren die Besucher bis heute. Weitere Baudenkmäler in Goczałkowice-Zdrój bezeugen dessen frühere Pracht. Zu ihnen gehört das ehemalige Hotel „Präsident“ im neobarocken Stil. Im Kurhaus ”Górnik” suchten bereits Anfang des 20. Jahrhunderts jährlich etwa 400 Bergleute Erholung. Sehenswert sind die neogotischen Kirchen der Heiligen Anna und des Heiligen Georg.

Die Gottschalkowitzer Radwege sind in das Radwegsystem Oberschlesiens eingebunden. Durch Goczałkowice-Zdrój führt unter anderem die internationale Greenway-Radroute Krakau – Mähren – Wien. Die Wanderwege und Lehrpfade um die naheliegenden Teiche und den See laden zum Verweilen in der Natur ein. Hier leben etwa 600 verschiedene Tierarten, unter ihnen rund 200 Wasservogelarten. Der Teich Rontok eignet sich besonders zum Angeln. Krebse, Fischotter und Schlammschildkröten finden hier ihr Zuhause. Im Gestüt „Leśniczówka“ können die Kurgäste reiten lernen. (www.lesniczowka-ss.prv.pl)

Nur wenige Kilometer nördlich von Goczałkowice-Zdrój liegt die alte Residenzstadt Pszczyna (Pleß). Das heute als Museum genutzte neobarocke Fürstenschloss, der Schlosspark mit Golfplatz und Wisentgehege sowie der von historischen Bürgerhäusern gesäumte Marktplatz lohnen den Besuch. (www.pszczyna.pl)

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