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In Duszniki-Zdrój (Bad Reinerz) weilte bereits der junge Fryderyk Chopin zu Kur. Ihm zu Ehren wird hier seit 1946 jedes Jahr das Internationale Chopin-Festival veranstaltet. Der Kurort liegt inmitten des Glatzer Berglandes, das ideale Bedingungen für aktive Touristen bietet.

Die 5.000 Einwohner zählende Stadt Duszniki-Zdrój liegt in der Woiwodschaft Dolny Śląsk (Niederschlesien), zwischen Góry Stołowe (Heuscheuergebirge), Góry Bystrzyckie (Habelschwerdter Gebirge) und Góry Orlickie (Adlergebirge). Sie gehörte schon Anfang des 20. Jahrhunderts zu den bedeutendsten Herzheilbädern Europas. (www.duszniki.pl)

Duszniki-Zdrój verfügt über Hydrogenkarbonat-Sauerbrunnen mit hohem Kohlenstoffdioxid-Gehalt. Bei den Behandlungen wird auch der regional abgebaute Heilschlamm angewendet. Behandelt werden hier Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates, der unteren und oberen Atemwege, des Verdauungstraktes, Frauenkrankheiten, Stoffwechselerkrankungen sowie Nieren- und Harnwegserkrankungen.

Die Geschichte von Duszniki-Zdrój ist eng verbunden mit der des großen europäischen Komponisten und Musikers Fryderyk Chopin. Als sechzehnjähriger Junge kam er hierher zur Kur. Hier hatte er sein erstes öffentliches und karitatives Konzert außerhalb Kongresspolens gegeben. An ihn erinnert nicht nur eine Büste im Kurpark, sondern auch das Internationale Chopin-Festival, das seit 1946 jährlich im August stattfindet und Nachwuchsmusiker, aber auch bekannte Klaviervirtuosen in den Kurort lockt. (www.chopin.festival.pl)

Das Kurareal liegt südlich des Stadtzentrums. Hier befinden sich die Naturheilanstalten und ein schöner Kurpark mit Linden, Buchen und Kastanien, gepflegten Blumenteppichen und einem beleuchteten Springbrunnen. Die Kurgäste finden in der 150 Meter langen, im venezianischen Stil erbauten Wandelhalle die nötige Erholung. Vor der Trinkhalle befindet sich die Chopin-Quelle. Im nahe gelegenen Kurtheater finden zahlreiche Veranstaltungen statt. Zu den bedeutendsten Bauwerken der Stadt zählt das Papiermuseum. Es befindet sich in einer alten Papiermühle aus dem Jahre 1605 und zeigt anschaulich die Herstellung von Papier.

Die Umgebung von Duszniki-Zdrój hat Besuchern viel zu bieten. Ein Ausflug zur Herberge „Pod Muflonem” belohnt den Wanderer mit einem herrlichen Blick in die Vorgebirgslandschaft. In unmittelbarer Nähe befindet sich das bekannte Wintersportzentrum Zieleniec mit vielen Pisten und dem Naturschutzgebiet „Topielisko”. Im Nationalpark Heuscheuergebirge kann man durch enge Schluchten wandern. Wind und Wetter haben dort aus den Sandsteinfelsen skurrile Figuren geformt. Kłodzko (Glatz), die Hauptstadt der Region, lockt mit einer sehenswerten Altstadt. Zu den wichtigsten Baudenkmälern zählt die Pfarrkirche Mariä-Himmelfahrt aus dem 14. Jahrhundert mit ihrer imposanten Innenausstattung. In direkter Nachbarschaft befindet sich eine gotische Brücke mit steinernen Figuren, die ein Abbild der Prager Karlsbrücke darstellt. Oberhalb der Stadt thront die mächtige Glatzer Festung. (www.klodzko.pl)

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