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Mit fünf Kurbädern ist das malerische Glatzer Land eine ausgesprochene Bäderregion mit langer Tradition. Der kleinste und beschaulichste Kurort dort ist Długopole-Zdrój (Bad Langenau). Schon seit 200 Jahren herrschen hier hervorragende Bedingungen für einen erholsamen Urlaub und eine erfolgreiche Heilung.

Długopole-Zdrój liegt im Tal der Glatzer Neiße am Rande des Habelschwerdter Gebirges in der Woiwodschaft Dolny Śląsk (Niederschlesien). Die Kurgeschichte des kleinen Ortes mit derzeitig etwa 550 Einwohnern begann Anfang des 19. Jahrhunderts. Die kohlensäurehaltigen Quellen, die unter anderem Thorium und Radium enthalten, haben ihn bekanntgemacht. Heute gehört Długopole-Zdrój zur Kurgesellschaft Lądek-Długopole. (www.uzdrowisko-ladek.pl)

Die Mineralquellen heißen "Emilia", "Kazimierz" und "Renata". Mit großem Erfolg werden hier seit über 50 Jahren Leberkrankheiten, einschließlich Hepatitis behandelt. Weitere Spezialgebiete sind Orthopädie, Neurologie, Kardiologie, Laryngologie, Pneumologie und Urologie. Darüber hinaus werden hier Stoffwechselkrankheiten und Fettleibigkeit therapiert. Der radiumhaltige Heilschlamm hat sich bei der Behandlung von Rheuma und Gicht bewährt. In Długopole-Zdrój nutzen Kurgäste die in Europa nur selten angewandten natürlichen Kohlenstoffdioxid-Trockenbäder bei einer Temperatur von etwa 20 Grad. Diese Methode wird vor allem bei Patienten mit Kreislaufstörungen genutzt, die sich keinen Wasserkuren unterziehen dürfen. Nach den Behandlungen und den täglichen Trinkrunden finden Kurgäste erholsame Ruhe in dem mit europäischen Fördermitteln aufgewerteten Kurpark mit alten Eiben, Buchen, Bergahorn, Linden und Kiefern. (www.dlugopole.uzdrowisko.com.pl)

Die Attraktivität des Kurorts Długopole-Zdrój wird durch seine Umgebung gesteigert. Die wunderschönen Landschaften des Glatzer Landes können mit dem Auto, mit dem Rad oder zu Fuß erkundet werden. Für Höhlenbegeisterte ist ein Ausflug nach Kletno in die Jaskinia Niedźwiedzia (Bärenhöhle) lohnenswert. Auch Rollstuhlfahrer sind hier herzlich willkommen. (www.jaskinia.pl) Sehenswert ist außerdem der größte natürliche Wasserfall in den Sudeten, der Wilczki-Wasserfall (Wölfelsfall) in der 15 Kilometer entfernten Ortschaft Międzygórze (Wölfelsgrund). Diese Entfernung kann man bequem mit dem Auto oder anspruchsvoll mit dem Fahrrad zurücklegen. Eine weitere Fahrradroute führt zum barocken Schloss Międzylesie mit Blick auf das malerische Massiv des Glatzer Schneebergs. Im Dorf Gniewoszów befindet sich eine Schlossruine aus dem 14. Jahrhundert. Das Schloss lag auf dem Handelsweg von Wien über Prag nach Kłodzko (Glatz). Im mittelalterlichen Städtchen Bystrzyca Kłodzka (Habelschwerdt) gibt es Polens einziges Streichholzmuseum.

Etwa 30 Kilometer von Długopole-Zdrój entfernt liegt Zieleniec – ein Winterparadies für Skifahrer und Snowboarder mit 28 Skiliften. Die Pisten mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad erwarten Sportler und Freizeitfahrer. Zehn davon sind für den nächtlichen Skifahrspaß beleuchtet. (www.zieleniec.pl)

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