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Der polnische Tisch

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Der Tisch gehört in vielen Teilen der Welt zur Grundausstattung einer Wohnung. Hoch oder niedrig, rund oder viereckig, in der Küche oder im Esszimmer, ist er häufig eines der wichtigsten Möbelstücke im Haus. Hier werden tagtäglich Mahlzeiten verzehrt, Hausaufgaben gemacht und die Computerarbeit erledigt. Der Tisch ist auch Zeuge von vielen geselligen Festen und Feiern.

Es waren die alten Griechen und Römer, die damit begannen, Speisen auf Tischen zu servieren. Diese Gepflogenheit verbreitete sich rasch. Heute kann während eines Festes der Tisch selbst eine Hauptrolle spielen, wenn sich um ihn herum Gäste versammeln und bei ausgesuchten Gerichten und Getränken ihr Beisammensein angenehm gestalten. Er kann aber auch abseitsstehen, bis an den Rand mit Süßspeisen vollgestellt. In Cafés und Restaurants stehen neben kleinen gemütlichen Tischchen für Paare auch große Tische, die sich gut für Zusammentreffen großer Gruppen eignen.

Sehr schnell wurde der Tisch mehr als nur ein Teil des Mobiliars; er wurde
zum Symbol von Eintracht, Gemeinschaft, Familie und Gastfreundschaft. Auch in Polen ist das nicht anders. Um das einzigartige Möbelstück schart sich das Leben: Ob Weihnachten, Ostern, Geburts- und Namenstage, Sonntagsessen oder Einweihungspartys — viele Anlässe bieten die Gelegenheit für eine Feier.

Der „polnische Tisch” veränderte sich im Laufe der Jahrhunderte, so wie sich
die Verfügbarkeit von Lebensmitteln und die Vorlieben der Menschen änderten. Doch unabhängig von der historischen Epoche durften darauf bestimmte Spezialitäten nicht fehlen, die sich bei den Hausbewohnern besonderer Beliebtheit erfreuten — appetitlich duftende Fleischgerichte, frischer Fisch, knusprige Krustenbrote, körnige Graupen, Suppen, Süßigkeiten sowie erlesene Schnäpse. Der polnische Tisch hat viel zu bieten.

Diese Publikation wurde durch das Außenministerium der Republik Polen im Rahmen des Wettbewerbs „Öffentliche Diplomatie 2021” finanziert. Partner der Publikation sind: Polish Vodka Association, Museum des Polnischen Wodkas sowie Museum des Thorner Lebkuchens, Abteilung des Bezirksmuseums in Toruń. Die Inhalte stellen ausschließlich die Meinung der Autorin dar und können nicht mit der offiziellen Position des Außenministeriums der Republik Polen gleichgesetzt werden

M a g d a l e n a
To m a s z e w s k a - B o l a ł e k
Warszawa 2021 / 130 Seiten

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