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Boot & Fun 2017

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20171027 boot2017Die polnischen Aussteller befinden sich in Halle 3.2 am Stand 410.

 

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Segeln und Hausbooturlaub im Trend
Polens Wassersportreviere zu Gast auf der Messe "Boot & Fun"

Polens wichtigste Hausboot- und Segelreviere präsentieren sich auf der Messe „Boot & Fun vom 23. bis 26. November unter dem Berliner Funkturm. „Berlin und Brandenburg sind ein wichtiger Markt für unsere Wassersport-Angebote“, betont Paweł Lewandowski, der Direktor des Polnischen Fremdenverkehrsamtes in Berlin. Sehr gefragt bei deutschen Gästen sei die Seenlandschaft in Masuren. Doch auch andere Angebote wie die Westpommersche Segelroute und der Großpolnische Ring seien in den vergangenen Jahren entwickelt worden.
"Wassersport ist für Polen ein wichtiger Wachstumsmarkt", betont Paweł Lewandowski. Er verzeichnet seit Jahren eine steigende Nachfrage nach Hausbooturlaub in Polen. Die meisten gängigen Hausboote könnten dort führerscheinfrei genutzt werden. Die Preise für Charter und Nebenkosten seien dort immer noch günstiger als in vielen anderen Regionen Europas. Das spreche auch viele deutsche Gäste an. Polen investiert in den Ausbau der Infrastruktur. Viele Anleger und Marinas sind erst in den vergangenen zehn Jahren entstanden. Der Trend geht auch in Masuren und anderen polnischen Regionen zu größeren und exklusiveren Booten. Dementsprechend rüsteten die Charterfirmen ihre Flotten auf. Aber nach wie vor gibt es dort auch Angebote für Einsteiger mit kleinem Budget.


In Masurens wichtigstem Wassersportzentrum Giżycko (Lötzen) wird die moderne Ekomarina bis Juni 2018 um einen Schulungstrakt erweitert. Dort sollen Segelkurse für Kinder und Erwachsene angeboten werden. Auch Touristen sollen dort die Möglichkeit erhalten, den Segelsport zu erlernen. Kurse wird es dort künftig auch im Eissegeln geben, denn auch im harten Winter ist Masuren ein beliebtes Ziel für Segler. Die Gefährte auf Kufen erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern.  
Die Großen Masurischen Seen sind für Wassersportler das Land der großen Freiheit. Im gesamten Revier gibt es nur zwei Schleusen, sonst hat man dort freie Fahrt über die Seen und Kanäle. Rund 100 Kilometer lang ist die Hauptroute von Nord nach Süd. Während dort im Sommer viele Boote unterwegs sind, gibt es auch Nebenrouten, wo man in Ruhe die Natur genießen kann.


Neben den Großen Masurischen Seen im Osten der Woiwodschaft Ermland-Masuren gibt es auch in Westmasuren ein weiteres großes Seengebiet. Es ist über den Kanał Elbląski-Ostródzki (Oberlandkanal) verbunden mit dem Weichselwerder, Gdańsk (Danzig) und Malbork (Marienburg) sowie mit dem Frischen Haff. Der 150 Jahre alte Oberlandkanal wurde erst 2015 nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wieder freigegeben und erfreut sich seitdem eines wachsenden Interesses unter Hausboottouristen. Seine besondere Attraktion sind die fünf geneigten Ebenen, auf denen die Boote und Ausflugsschiffe auf Schienen und nur mit Wasserkraft über Land gezogen werden, um einen Höhenunterschied von 100 Metern auf der Strecke zu überwinden.


Als neues Wassersportgebiet entwickelt sich der Großpolnische Ring, der auf rund 700 Kilometern die drei westlichen Woiwodschaften Lubuskie (Lebuser Land), Wielkopolskie (Großpolen) und Kujawsko-Pomorskie (Kujawien-Pommern) verbindet. Große Teile der Strecke führen über die Warta (Warthe) und ihren Nebenfluss Noteć (Netze). Mehrere Kanäle verbinden die landschaftlich reizvoll gelegenen Rinnenseen im Osten. Durch den Ausbau von Schleusen wurde das gesamte Gebiet befahrbar gemacht. Entlang der Netze entstanden neue Marinas unter anderem in Santok, Nakło (Nakel) und Czarnków (Czarnikau). Im Verlauf der Warthe gibt es neue Marinas zum Beispiel in Ląd (Lond) und Nowe Miasto (Neustadt). Zuletzt wurde 2017 ein neuer Campingplatz bei der Marina in Czerwonak eröffnet. Mehrere Charterfirmen bieten vor Ort Hausboote zur Vermietung an. Mit dem eigenen Boot kann man den Großpolnischen Ring über die Internationale Wasserstraße E70 auch direkt von Berlin aus ansteuern.


Auf die Nähe zu Berlin setzt man auch an Oder und Stettiner Haff. In der Woiwodschaft Zachodniopomorskie (Westpommern) entstand in den vergangenen Jahren die Westpommersche Segelroute die über die Oder, durch das Stettiner Haff und entlang der polnischen Ostseeküste führt. Drei Dutzend Anleger und Marinas stehen Seglern auf der Strecke zur Verfügung. Die neueste entstand 2015 auf einer Oderinsel mitten im Zentrum von Szczecin (Stettin). Die Jachthäfen liegen selten weiter als 20 bis 30 Seemeilen voneinander entfernt und bieten vom Stromanschluss bis zu Duschen alles, was Segler auf ihrem Törn benötigen. Dazwischen finden sich viele kleinere Anleger, die sich für einen kürzeren Aufenthalt und Ausflüge an Land eignen.


Auf der Messe "Boot & Fun" präsentieren sich die Regionen Westpommern, Ermland-Masuren und Großpolen unter dem Dach des Polnischen Fremdenverkehrsamtes in Halle 3.2 am Stand  410. Vorgestellt werden dort neben Angeboten für Segler und Hausboot-Kapitäne auch Möglichkeiten für Kajaktouren.


Informationen zu einzelnen Ausstellern:

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