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Angeln und Jagen

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Mit 26.000 Kilometern Fließgewässern, mehr als 9.000 Seen, Tausenden Teichen und einer mehr als 500 Kilometer langen Ostseeküste ist Polen ein Paradies für Angler. Die Jagdgebiete nehmen eine Fläche von 2,5 Millionen Hektar ein.

Die fischreichsten Gewässer befinden sich im Norden des Landes. Angler können in Küstennähe und an den Mündungen kleiner Flüsse mit guten Fängen rechnen. Von verschiedenen Seebädern werden Angelfahrten auf der Ostsee angeboten.

Fast 70 Fischarten bevölkern die Binnengewässer. In den Gebirgsflüssen sind zum Beispiel Äschen und Forellen zu finden, in den Seen und Flüssen im Flachland unter anderem Hecht, Zander, Wels und Aal. In den Flüssen Pommerns ist der Lachs wieder heimisch geworden.

Für ihren Fischreichtum sind auch manche Stauseen bekannt. Zu ihnen gehören der Zegrzyński-Stausee bei Warszawa (Warschau), der Sulejowski-Stausee bei Łódź (Lodsch) und der Soliński-Stausee in den Bieszczady. Schon im frühen Mittelalter wurden die Militscher Teiche in der Woiwodschaft Dolnośląskie (Niederschlesien) angelegt. Heute befindet sich dort die größte europäische Binnenfischzucht. Dort gibt es auch Angelmöglichkeiten für private Besucher.

Wer in Polen angeln möchte, benötigt dazu eine Angelerlaubnis. Für die meisten Gewässer ist der Polnische Angelverband, Polski Związek Wędkarski (PZW), zuständig, der die entsprechenden Angelkarte ausstellt. Die Preise variieren je nach Dauer, Region und Gewässer. (www.pzw.org.pl) Für Genehmigungen auf Gewässern, die nicht zum Angelverband gehören, sind die jeweiligen Besitzer verantwortlich.

Viele Jäger aus Deutschland sind häufig zu Gast in den polnischen Staatsforsten oder bei privaten Jagdgesellschaften. Sie schätzen den Wildreichtum in den polnischen Wäldern und das Jagderlebnis in den schönen Landschaften. Zahlreiche deutsche und polnische Spezialveranstalter bieten ihre Dienste an, um eine Jagd in Polen für Einzelpersonen oder Gruppen zu organisieren. Jedes Jahr werden etwa 30.000 Stück Großwild in den polnischen Wäldern erlegt. Die besten Möglichkeiten für Jagden bieten sich in den nordöstlichen Woiwodschaften Warmińsko-Mazurskie (Ermland und Masuren) sowie Podlasie (Podlachien). Dort gibt es große Bestände an Reh-, Rot- und Damwild. Andere beliebte Jagdreviere sind die Bieszczady im Südosten oder die ausgedehnten Wälder in West- und Hinterpommern. In den Herbst- und Wintermonaten werden gerne Drückjagden für Gruppen veranstaltet. Die Schwarzwildbestände sind sehr groß, so dass die Chance gut ist, dabei einen kapitalen Keiler zu erlegen. Möglich ist in mehreren Revieren auch die Jagd auf Flugwild wie Fasane, Rebhühner oder Wildenten. Mufflons kann man besonders in der Woiwodschaft Wielkopolska (Großpolen) jagen.

Wer in Polen jagen möchte, muss einen Europäischen Feuerwaffenpass für die Einfuhr von Waffen und Munition besitzen. Die Jäger verpflichten sich, das Polnische Jagdgesetz und die Schonzeiten einzuhalten. Weitere Informationen erteilt das Büro des Polnischen Jagdverbands, Polski Związek Łowiecki. (www.pzllowex.com.pl)

 

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