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UNESCO - Denkmäle: In ausgezeichneter Gesellschaft

Die mit dem UNESCO-Zeichen signierten Objekte sind die wertvollsten Schätze. Dreizehn Plätze in Polen sind in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes aufgenommen worden. Die Art dieser Objekte ist verschieden: von Kirchen, über Schlösser, bis zum Bergwerk und Nationalpark.

Polen ist das erste Mal 1978 diesem elitären Kreis beigetreten: internationale Experten haben damals die Altstadt von Krakau (Kraków), ihre wunderbare, seit dem Mittelalter nicht geänderte urbanistische Anordnung gewürdigt.

Danach wurden weitere altstädtische Komplexe in die Liste aufgenommen: Warszawa (Warschau), Zamość (Zamosch) und Toruń (Thorn). Die polnische Hauptstadt hat die Annerkennung dank dem hervorragenden Wiederaufbau der Altstadt nach dem Zweiten Weltkrieg gewonnen. Zamość bezauberte mit seiner Renaissance Architektur und Toruń - mit seinem allgegenwärtigen Gotik. Der Städte ist die Malbork (Marienburg), der ehemalige Sitz des Deutschen Ordens und zugleich eine der größten gotischen Festungen der Welt, angeschlossen.

Auf der Liste dürfen auch die Gotteshäuser nicht fehlen. Neben der sechs hölzernen Kirchen von Małopolska (Kleinpolen) und Podkarpacie, der Kapellen in Kalwaria Zebrzydowska, ihren Platz auf der Liste haben auch die Friedenskirchen in Schweidnitz (Świdnica) und Jauer (Jawor) gefunden, die ihren Namen dem Dreizigjährigen Krieg verdanken, infolge dessen der Kaiser den schlesischen Protestanten den Bau von hölzernen Kirchen außerhalb der Stadtgrenzen innerhalb eines Jahres erlaubte.

Zu den Naturschätzen zählen: der Nationalpark Bialowieża (Belowescher Heide), der am besten erhaltene Urwald in diesem Teil Europas und der an der deutsch-polnischen Grenze liegende Park Mużakowski (Muskauer Park), ein wunderschöner Park im englischen Stil.

Ein magischer Ort ist das Salzbergwerk Wieliczka - ein mittelalterlicher, ältester Industriebetrieb Polens. Einer ganz anderen Kategorie gehört der Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau an, das Zeugnis der Tragödie Hunderttausenden Juden, Polen, Roma und Opfer andere Staatsangehörigkeit.

Das neuste Denkmal auf der Liste, seit 2006, ist die Jahrhunderthalle in Wrocław (Breslau). Die Halle, die bis heute allen Architekturstudenten bekannt ist, wird als ein Standartwerk der modernen Architektur und zugleich ein großer Erfolg des deutschen Architekten Max Berg bezeichnet, der am Anfang des Zwanzigsten Jahrhunderts eine neuartige Konstruktion aus Stahlbeton erbaut hat.

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