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Tierbeobachtung

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Tierbeobachtung: Fass den Elch bei den Schaufeln!

Balzende Birkhähne, wühlende Wildschweine, auf Pflanzenpolster der Sümpfe tanzende Kraniche – unser Land ist ein Hort der Fauna. Ein Gang auf die Wiese, an den See oder in den Wald genügt, um den wilden Bewohnern von Polen ins Auge zu sehen.

Beobachtung der Natur in Polen ist nicht schwer – entsprechende Kleidung, Gummischuhe und ein Fernglas genügen. In manchen Nationalparks brauchen wir auch einen qualifizierten Führer.

Die besten Jahreszeiten für Tierbeobachtung sind Winter und Herbst – die Zeit der prächtigen Paarungsschauspiele der Hirsche und Elche. Die schwierigste Zeit ist der Sommer. Doch auch im Juli oder August kann man auf den Biebrza-Wiesen einen Elch und auf einer Waldlichtung bei Hajnówka einen Wisent antreffen. Die größten Säugetiere Polens leben frei in der Puszcza Białowieska/Białowieża-Urwald und in einem besonderen Wildschutzgebiet auf der Insel Wolin/Wollin.

Polen ist für gelungene Wiedereinführung von Tierarten bekannt. Neben dem Wisent wurde so auch das Konik-Pferd, der Biber und Luchs der Natur zurückgegeben; in der Puszcza Kampinoska/Kampinos-Heide wohnen nun 10 Exemplare dieser Raubkatze – Nachkommen des Ajaks aus dem Zoo in Poznań/Posen.


Über Polen kreuzen sich die Zugwege
vieler Vögel. Im Brachland kann man Racken beobachten, auf Stoppelfeldern Kampfläufer, auf den mit Pflanzenpolster überzogenen Morasten Kraniche, und über den Wiesen Adler. Paradiese für Ornitologen sind der Nationalpark Ujście Warty im unteren Lauf der Warthe, das Moorgebiet des Biebrza-Flusses, der Oświn-See/Nordenburger-See in Masuren und die Teiche bei Milicz/Militsch in dem Bartschtal

Gleichermaßen interessant können Begenungen mit Vertretern der unteren Ordnungen sein. Das Pieniny-Gebirge sind Lebensraum des schönsten Schmetterlings Polens – des Apollofalters. In dem San-Tal im Bieszczady-Gebirge kann man die dunkelolivfarbene Äskulapnatter antreffen, und in der Kampinos-Heide die farbenwechselnden Mohrfrösche. Die Männchen sind lazurfarben, die Weibchen orangefarben.

Es gibt in Polen auch Stellen, wo man Wildtiere direkt aus dem Fenster beobachten kann. Auf Rasenflächen in Danzig/Zoppot/Gdingen wühlen oft Wildschweine, und auf dem Kulturpalast in Warszawa/Warschau haben Falken ihre Nester gebaut.

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