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Die Hauptstadt von Podlachien ist Bialystok an dem Fluss Biala, hier leben ca. 300.000 Menschen.

Spaziergang durch Bialystok

Branicki Palast – einer der reizvollsten Plätze in Bialystok – ein Andenken an dem Schönheits- und Kulturfreund Hetman Jan Klemens Branicki, der im 18. Jh. lebte. Als Branicki di8e Stadt Bialystok in seinem Besitz übernahm, hat sich entschieden den rohen Sitzcharakter von Stadtvorbesitzern zu ändern. Er beschäftigte die berühmtesten Barockarchitekten – Tylman von Gameren, Jan Zygmunst Deybl, Jakub Fontan, Jan Henryk Klemm, damit auf den Fundamenten des Schlosses aus dem 16. Jh. eine Magnatenresidenz entsteht. Es entstand das richtige „Versilles des Nordens". Die elegantesten Palastkemenaten wurden als königlich bezeichnet. Im Palast befindet sich heute der Sitz der Medizinischen Akademie. Das Gebäude ist nur teilweise der Öffentlichkeit zugänglich. www.amb.edu.pl

Dom – die älteste Kirche in der Stadt (1617 – 1621) die sogenannte weiße Kirche ist im Barockstil eingerichtet. Mitte des 19. Jh. als die Einwohnerzahl von Bialystok bedeutend stieg, konnte der Tempel nicht für alle Gläubigen genug Raum bieten. Bei den zaristischen Behörden wurde ein Antrag auf Errichtung einer neuen Kirche gestellt. Die Genehmigung zur Errichtung wurde nach .... 40 Jahren erteilt – leiden nur für einen Anbau. 1900 hat man mit der Arbeit begonnen. Heute erfüllt der „Anbau", welcher mehrmals größer ist als die Kirche selbst ist, die Rolle einer Basilika.

Rathaus – wurde 1745 errichtet. Damals erfüllte es die Funktion eines Kaufhauses. Dort befanden sich drei Verkaufsstände, welche meistens den Juden gehörten, die damals fast die Hälfte von 100.000 Einwohnern bildeten. Heute befindet sich im Rathausgebäude der Sitz des Museums Podlachiens. Vor dem Rathaus wurde ein repräsentativer Platz, auf dem kulturelle Veranstaltungen stattfinden, gebaut. www.muzeum.bialystok.pl

Lipowa Strasse – die beliebteste Strasse in Bialystok (Lindenstraße), welche Branicki mit Linden bepflanzen ließ ist eine Zone von Cafes, Restaurants, Boutiquen, Pizzerias und Cafegärten.

Bialystok – Wiege von Esperanto

In der zweiten Hälfte des 19. Jh. lebten in Podlachien Polen, Deutsche, Russen und Juden nebeneinander. Der Begründer der Weltsprache Esperanto, Ludwik Zamenhof, wurde in der Hauptstadt der Region – Bialystok am 15. Dezember 1858 in einer Judenfamilie geboren. In seinem Elternhaus wurden Jiddisch und wahrscheinlich Polnisch gesprochen. Der kleine Ludwik hörte also verschiedene Sprachen und beobachtete verschiedene Kulturen.

Als 10-jähriger Junge stelle er fest, dass Missverständnisse zwischen den Leuten wegen Sprachbarrieren entstehen. Großer kleiner Träumer, der sich nach der Vereinigung der Menschheit im Geiste der Freundschaft und des Friedens wünschte, hat sich entschieden, eine internationale Sprache zu erfinden. 1885 schuf er getreu seinem Wunsch aus der Kindheit eine logische und einfache Sprache Esperanto.

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