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Natur

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Der Schöpfer hat es mit Polen gut gemeint - er hat das Land großzügig mit Naturschönheiten ausgestattet, und überdies verhinderte er ihre vollkommene Zerstörung. Dank dieser Tatsache besitzen wir heute wahre Exportschlager: Moore, Wälder, wilde Flüsse und kristallklare Seen.

Ganz oben auf der Europäischen Hitliste der Naturschönheiten steht die Puszcza Białowieska - der letzte Flachlandurwald auf dem alten Kontinent, der bereits in zwei Listen aufgenommen ist, nämlich der UNESCO und der Biosphärenreservate.

Außerdem findet man herrlich erhaltene Tilio-Carpinetum-Wälder (Puszcza Kampinoska) und Tannen-Buchen-Wälder (Góry Świętokrzyskie). Die Puszcza Romincka (deutsch Rominter Heide) in Mazuren erinnert an die Taiga, in Bory Tucholskie (deutsch Tucheler Heide) befindet sich eine in Europa einmalige Ansammlung von viertausend Eiben von denen die ältesten 600 Jahre alt sind, und bei Stettin liegt die wunderschöne helle Puszcza Bukowa (deutsch Buchheide).

Polen ist auch für seine Sumpflandschaften bekannt: Dolina Biebrzańska (Biebrza Tal) mit dem größten Niedermoor und die Sümpfe des Dolina Narwi (Narwia Tal) mit dem einzigen europäischen anastomosierenden Fluss, der aus der Vogelsperspektive wie ein locker geflochtener Zopf aussieht. Auf der ganzen Welt gibt es nur noch einen weiteren Fluss dieser Art: den Okawango in Afrika.

Das Vogelreservat in den Biebrza-Sümpfen ist ein Schatz von Weltrang. In diesem Biotop leben 271 Arten, u.a. der vom Aussterben bedrohte Seggenrohrsänger und der Kampfläufer, das Wappentier des Biebrza Nationalparks.

Das Biebrza Tal ist in die Liste der weltweit wichtigsten Sumpflandschaften eingetragen, geschützt von der Ramsar-Konvention, dem internationalen Übereinkommen über Feuchtgebiete. Unter den hervorzuhebenden Gebieten befinden sich noch die Seen Łuknajno, Oświn, Świdwie und Karaś, das einzigartige Naturschutzgebiet Stawy Milickie und der gesamte Slowinzische Nationalpark (polnisch Słowiński Park Narodowy).

Wasser ist einer der größten Reichtümer Polens. Die unterschätzte Königin ist die Weichsel, der letzte der großen europäischen Flüsse, der nicht in seinem gesamten Lauf reguliert ist.

Mazuren, die Region Suwałki, Kaschubien so wie die Drawsko-, Włodawa- und Lebuser Seenplatten sind äußert wasserreiche Landschaften, reich an Naturschönheiten wie dem saphirfarbenen Lobeliensee in Bory Tucholskie, dem orangenfarbenen Lubygość See in Kaschubien, dem malachitfarbenen Jaczno See in der Region Suwałki oder dem von Kajakfahrern geliebten Kółko Raduńskie, einem System von 10 Rinnenseen, die wie an einer Perlenschnur aufgereiht sind.

Die Rekordsammler sollten versuchen, die 28 höchsten Spitzen Polens zu ersteigen. Unter diesen befinden sich u.a. die Rysy/Meeraugenspitze in der Hohen Tatra, die Śnieżka/Schneekoppe im Riesengebirge, die Babia Góra in den Beskiden, die Tarnica in den Bieszczady, die Szczeliniec Wielki/Große Heuscheuer in den Sudeten und die Łysica - die ansehnlichste Spitze der Góry Świętokrzyskie. 
Die Rekordsammler sollten versuchen, die 28 höchsten Spitzen Polens zu ersteigen. Unter diesen befinden sich u.a. die Rysy/Meeraugenspitze in der Hohen Tatra, die Śnieżka/Schneekoppe im Riesengebirge, die Babia Góra in den Beskiden, die Tarnica in den Bieszczady, die Szczeliniec Wielki/Große Heuscheuer in den Sudeten und die Łysica - die ansehnlichste Spitze der Góry Świętokrzyskie. Das älteste sichtbare Gebirge in Polen sind die Pfefferberge (Góry Pieprzowe) bei Sandomierz/Sendomir – ihr Alter wird auf 500 Mio. Jahre geschätzt. Das Eulengebirge (Góry Sowie) ist wiederum aus dem ältesten Felsen der Erde gebaut, dem Gneis, der aus der Zeit stammt, als die flüssige Lava auf der Oberfläche unseres Planeten zu verkrusten begann, d.h. vor 4,5 Mrd. Jahren. Am jüngsten ist die Hohe Tatra, die jedoch in anderen Beziehungen viele Rekorde hält. Hier befindet sich der höchste Berg Polens (Rysy), der ansehnlichste Wasserfall (Wielka Siklawa), die längste Höhle (Wielka Śnieżna) und der schwierigste Wanderpfad (Orla Perć). Die Ebenen stehen den Bergen nicht nach. Der größte Felsblock Polens ist der Große Stein Trygław in Tychów/Groß Tychow, und Wieżyca/Turmberg ist die höchste Erhebung in Kaschuben, doch auch in der gesamten mitteleuropäischen Tiefebene. In der Sägemühle am Fuß des Berges wurde das längste Brett der Welt hergestellt. Es ist 36 Meter lang und stammt von einer besonders hohen Douglasie. Der älteste Baum in Polen ist keine der Eichen von Rogalin (die zusammen das größte Komplex dieser Bäume in Europa bilden), sondern die Eibe in Henryków Lubański/Katholisch Hennersdorf, deren Alter von den Dendrologen auf 1250 Jahre geschätzt wird! Die übrigen Nestoren der Baumgeschlechter – die Eiche Chrobry von Piotrowice (720 Jahre), die Ulme von Komorów/Mückenberg (440 Jahre) und die Kiefer von Mińsk Mazowiecki (380 Jahre) sind im Vergleich zu ihr noch Kleinkinder. Rekorde kummulieren sich gern. In Świnoujście/Swinemünde befindet sich nicht nur der längste Strand, aber auch der höchste Leuchtturm in Polen und der längste Wellenbrecher in Europa. Die benachbarte Insel Wolin/Wollin ist die größte Insel Polens, mit dem höchsten Kliff und dem am meisten türkisblauen See in Polen. Wir haben auch Weltrekorde: die gewaltigste Endmoräne in Hufeisenform (Łuk Mużakowa/der Muskauer Faltenbogen), das einzige Tafelgebirge in Europa (Góry Stołowe/das Heuscheuergebirge), den größten unregulierten Fluß Europas (Wisła/die Weichsel) und das durch Störche meistgeliebte Dorf der Welt: Żywkowo bei Górowo Iławieckie, wo über 200 Störche wohnen. {isitform tab=9}

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