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Im Gebirge unterwegs

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Wo kann man aus der Höhe auf unsere Welt blicken? Von den Bergen natürlich. Wer Bergwandern will, braucht lediglich gutes Schuhwerk, einen Schlafsack und einen Rucksack. Das Zelt und Proviant muss man nicht dabei haben, weil unterwegs Unterkünfte und Brotzeiten angeboten werden. Und die Kondition bekommt beim Laufen!

Auf Wanderungen in den polnischen Bergen ist man von einer Unterkunft zur nächsten viele Stunden unterwegs. Die Unterkünfte sind zudem eher spartanisch. Man sollte darauf gefaßt sein, in Gemeinschaft mit anderen Wanderern in einer Hütte zu schlafen und in kaltem Wasser zu baden. Aber die Atmosphäre einer Berghütte kann man andernorts nicht erleben!

Die Wanderwege sind gut angelegt und gepflegt und erstrecken sich über Hunderte Kilometer. Die meisten Berge kann man sogar aus verschiedenen Himmelsrichtungen besteigen. Der große Wanderweg Glowny Szlak Beskidzki verläuft durch den polnischen Teil der Karpaten und gibt den Blick auf die Bergkette der Beskiden frei. Die längste Bergwanderung beginnt in Ustrzyki Górne und endet in Wisła und dauert drei Wochen.

Den größten Berg Tarnica in Bieszczady erreicht man auf einfachen, aber langwierigen und mühevollen Wegen. Als Ausgleich hat man dabei wunderbare Ausblicke in die schönen Täler Połonina Wetlińska, Caryńska und Smereka.

Der gemütliche Aufstieg zum Beskid Niski führt den Wanderer an den malerischen Fluss Wisłoki, in Dörfer mit russisch-orthodoxen Kirchen und zu Bohrtürmen. Den Weg abwärts kann man in den Beskiden auch anders bewältigen. Vom Beskid Sądecki kann man sich auf dem Fluss Poprad mit einem Floss bis hinunter in den Kurort Krynica Górska tragen lassen.

Die Berge Gorce imponieren nicht durch ihre Höhe, wohl aber durch ihre sternförmige Anordnung und ihre paradiesischen Täler – genau das Richtige für eine Tageswanderung. Die zweithöchste Bergkette nach der Tatry in den polnischen Karpaten ist die Beskid Żywiecki, die mit ihren zwei Gipfeln einen unvergeßlichen Eindruck hinterlassen kann. Die Gipfel Babia Góra und Pilska erinnern an die der Alpen und selbst wenn einem hier der eiskalte Wind in das Gesicht bläst, fühlt man sich dem Himmel unvergleichlich nah.

In den Sudeten zieht das Riesengebirge nicht nur mit einer guten Infrastruktur die Aufmerksamkeit auf sich: dafür sorgen auch der schöne Gipfel Śnieżne Kotły, an dessen Füssen Turnia wachsen und ein Gletscher Spuren hinterlassen hat, und die Schneekoppe, der höchste Gipfel Polens. Märchenumwobene Berge wie der Góry Stołowe sind aus Sandstein und haben die Form von Champignons, Triumphbögen, Eiffeltürmen und Morgensternen.

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