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Archäologische Denkmäler

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Archäologische Denkmäler: Sensationen aus der Vorzeit

Bevor vor 100 Tausend Jahren auf den Gebieten Polens die ersten paläolitischen Jäger auftauchten, war unser Land eine sümpfige, grüne Ebene, auf der Dinosaurier grasten. Der berühmteste von ihnen silesaurus opolensis, „die grüne Eidechse aus Opole/Oppeln”, eine der ältesten uns bekannten Spezies, lebte vor 230 Mio. Jahren in Krasiejów/ Krascheow!

Den Gang durch die älteste Geschichte Polens beginnt man am besten mit einem Besuch im Mineralogischen Museum in Szklarska Poręba/Schreiberhau. Die hier ausgestellten Ammoniten, Fossilien, Eier von Dinosauriern und Meteorensplitter sind wie zueinander passende Elemente der fasziniernenden Lebensgeschichte unserer Erde.

Die Höhlen Polens sind archäologische Schatzkammern. In der Höhle von Maszyce wurden erschütternde Spuren eines Kannibalen-Schmauses aus dem Paläolithikum entdeckt, in der Bärenhöhle von Kletno/Klessengrund Skelette von Höhlenbären, und in der Höhle von Obłazowa der älteste, aus Mammutknochen geschnitzte Bummerang der Welt.

Die das Gebiet Polens bewohenden Stämme (nicht nur slawischer Herkunft) hinterließen uns Siedlungen (Biskupin, Truso und Ostrów Lednicki, das als die Wiege des polnischen fürst-und königlichen Piastengeschlechts gilt), Bergwerke (Krzemionki Opatowskie) und Orte religösen Kultes (Ślęża/Zobtenberg, Góra Św. Anny/St.Annaberg, Wzgórze Wisielców/Galgenberg von Wolin/Wollin) In den zahlreich erhaltenen Wallburgen werden heute archäologische Feste veranstaltet.

Spuren der reichen Geschichte Polens sind besonders auf Grabstätten zu finden.
Die Jatwinger z.B., die einst die Region von Suwałki/Suwalken bewohnten, bestatteten ihre Toten unter Steinpflaster.

Die Goten hinterließen bei ihrer Wanderung durch Polen die geheimnisvollen Steinringe in Odry/Odri und Węsiory sowie eine Sammlung von wunderschönen Artefakten aus dem Tal von Hrubieszów, die man nun im Städtischen Museum in Zamość sehen kann. Spuren der Wandalen sind kunstvolle Gegenstände aus den sog. Fürstengräbern, die 1937 in Zakrzów/Sakrau bei Wrocław/Breslau gefunden wurden.
[Znaleziono je chyba jednak w 1886 r.; w 1937 zrobiono wystawę, która pojechała do Berlina i nie wróciła - przyp. tłum.]

Die wertvollsten archäologischen Funde gelangen in die Museen. Die goldene Krone mit Adlerfiguren, ein Teil des Schatzes von Środa Śląska/Neumarkt, ist in Środa Śląska ausgestellt. Um einen der sensationellsten Schatzfunde aus dem Gebiet Polens zu sehen – den goldenen Skythenschatz aus Witaszkowo/Vettersfelde – muss man allerdings nach Berlin fahren.

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