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Professionelle Surfer haben mit einer Geschwindigkeit von 62 km/h in der Bucht von Puck (sprich Putzk) den polnischen Rekord erzielt. Aber es genügt eine Stunde Unterricht, um zu lernen, auf dem Surfbrett zu stehen und allein eine kurze Strecke hin und zurück zu surfen.

Die Pucker Bucht kann ohne Übertreibung als Mekka der Windsurfer bezeichnet werden, denn sie gehört fraglos zu den besten Plätzen dieser Art in Europa. Hier kommen sowohl die Anfänger wie auch die Surfprofis auf ihre Kosten. Die Bucht ist nicht zu tief und wird dank der Halbinsel Hel zusätzlich vor den hohen Ostseewellen geschützt. Im Sommer erwärmt sich das Wasser ziemlich schnell, was vor allem die Neulinge freuen wird, die ab und zu mit einem unfreiwilligen Bad rechnen müssen. Die Saison dauert hier bis zu 5 Monate im Jahr! In den Ortschaften auf der Halbinsel Hel (Hel, Jastarnia, Jurata und Chałupy) stehen in der Sommersaison viele Windsurfingschulen und Ausrüstungsleihmöglichkeiten zur Verfügung. Darüber hinaus werden zahlreiche Wettbewerbe, ebenfalls von internationalem Rang, ausgetragen.

Hervorragende Bedingungen für Windsurfer herrschen ebenfalls auf dem Frischen Haff (Zalew Wiślany). Die Hochburg der Surfer ist dort Krynica Morska (Kahlberg). Die übrigen Surfzentren reihen sich an der gesamten polnischen Ostseeküste. Wem die Seewellen nicht zu hoch sind, empfiehlt sich ein Windsurfing-Aufenthalt in Władysławowo (Großendorf), Łeba (Leba) oder Rewal (Rewahl), wo im Sommer ebenfalls viele einschlägige Veranstaltungen und Wettkämpfe ausgetragen werden.

Die oben genannte Pucker Bucht eignet sich auch hervorragend für Kitesurfing (auch Kiteboarding genannt). Die Fans dieser Sportart bevorzugen die Ortschaft Rewa bei Gdynia, wo man bereits seit den 1980er-Jahren mit dem Lenkdrachen übers Wasser schwebt. Begeisterte Kiter trifft man dort sogar im Winter an, wenn die Bucht dick mit Eis bedeckt ist.

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