Wałbrzych/Waldenburg ist mit rund 130.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Niederschlesiens. Der Steinkohlebergbau, der die Stadt über Jahrhunderte prägte, ist heute fast nur noch Geschichte. Während in der Sonderwirtschaftszone Firmen wie Toyota investiert haben, werden ehemalige Gruben heute museal genutzt. In der ehemals größten Grube Julia entsteht seit einigen Jahren ein Museum für Industrie und Technik. Blickfang auf dem Gelände sind die beiden fast 40 Meter hohen Fördertürme. In den Hallen wird alte Bergbautechnik ausgestellt, ein Schaustollen ist begehbar.
Im Zentrum der weit verzweigten Stadt wurde der Marktplatz vor wenigen Jahren komplett saniert. Im dortigen Bürgerhaus Zu den Atlanten hat eine Galerie für zeitgenössische Kunst ihren Sitz. Östlich des Ryneks befindet sich das älteste Gebäude der Stadt, die kleine Mater-Dolorosa-Kirche. Sie wurde erstmals 1305 erwähnt und erhielt um 1720 ihre barocke Form. In direkter Nachbarschaft entstand nach Entwürfen von Carl Gotthard Langhans die Evangelisch-Augsburgische Kirche im klassizistischen Stil. Im nahe gelegenen Bezirksmuseum im früheren Albertipalast wird unter anderem Porzellan aus Waldenburger Fabriken gezeigt.
Adressen:
Touristeninformation, Rynek 9, Tel. 074-842 20 00, www.region-walbrzych.org.pl
Bezirksmsueum, ul. 1 Maja 9, Tel. 074-842 48 45, www.muzeum.walbrzych.com.pl
Museum für Industrie und Technik (Grube Julia), ul. Wysockiego 28, Tel. 074-842 20 31
Philharmonie, ul. Slowackiego 4, Tel. 074-842 28 73, www.filharmonia.pako.pl

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