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Sandomierz (21.000 Einwohner) im Osten der Region zählt zu den schönsten Städten Polens. Terrassenförmig über den Ufern der Weichsel gelegen, war die Stadt Jahrhunderte lang durch den Getreide- und Holzhandel auf diesem wichtigen Wasserweg geprägt worden. In der Altstadt hat sich die aus dem 14. Jahrhundert stammende Stadtstruktur bis heute erhalten.
Bedeutendstes Bauwerk in Sandomierz ist die 1360 errichtete Kathedrale. Im Inneren zeigt ein berühmtes Wandgemälde einen Überfall der Tataren aus dem Jahr 1259. Sehenswert sind auch die prachtvoll verzierten Rokokoaltäre. An den Wänden des Presbyteriums blieben Polychrome aus der Zeit des frühen 15. Jahrhundertss erhalten.

Elemente der Gotik, der Renaissance und des Barock machen den Reiz des mächtigen Rathauses auf dem Rynek/Marktplatz aus. Dort ist ein Teil des Bezirksmuseums untergebracht. An den achteckigen Bau wurde im 17. Jahrhundert ein achtexkiger Turm angefügt.

Malerische Gassen laden zu interessanten Spaziergängen ein, denn in Sandomierz sind Architekturdenkmäler aller Bauepochen zu bewundern. Zu den wertvollsten Bauwerken gehört die spätromanische Jakobskirche, zu Beginn des 13. Jahrhunderts erbaut. Auf dem Hochufer der Weichsel entstand im 14. Jahrhundert die Festung, in der heute Ausstellungen gezeigt werden. Die im 17. Jahrhundert erbaute Synagoge an der ul. Zydowska beherbergt heute das Staatsarchiv. Erhalten blieben Teile der Stadtmauer mit dem im 14. Jahrhundert von König Kazimierz Wielki gestifteten Opatower Stadttor. Es würde später mit einer Attika im Renaissancestil verziert.


Adressen: 

Touristenauskunft der PTTK, Rynek 12, Tel. 015-832 23 05, www.pttk-sandomierz.pl

Informationen im Internet: www.sandomierz.pl

Bezirksmuseum, ul. Zamkowa 12/14, Tel. 015-832 22 65

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