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Ausgrabungen belegen, dass es schon im 9. Jahrhundert eine Burg auf einer Insel zwischen Warta und Cybina gab. Der Piastenfürst Mieszko I. ließ sich 966 dort taufen, zwei Jahre später gründete er den ersten Bischofssitz. Die Ansiedlung bekam den Namen Ostrów Tumski/Dominsel. Dies ist der älteste Teil des heutige Poznan/Posen. Im gotischen St.-Peter-und-Paul-Dom (Foto) findet sich heute noch das Grabmal von Mieszko I. und seinem Nachfolger Boleslaw Chrobry. Vor 750 Jahren wurde am linken Wartheufer das schachbrettartig angelegte neue Stadtzentrum errichtet. Seit dem Mittelalter ist Poznan ein wichtiges Handelszentrum, seit 1925 werden dort internationale Messen veranstaltet.

Anreise/Verkehr

Poznan befindet sich ca. 250 km von Berlin entfernt. Nach Warschau sind es rund 300 km. Per Auto ist die Stadt von Deutschland aus direkt über die Autobahn A2 zu erreichen.

Direktflüge nach Poznan bietet die LOT von Frankfurt/Main und München. Wer von den übrigen deutschen Flughäfen anreist, muss in Warschau umsteigen. Der Flughafen befindet sich im Stadtteil Lawica. Von dort gibt es regelmäßige Busverbindungen ins Zentrum.

Per Bahn gibt es täglich vier Verbindungen mit dem Berlin-Warszawa-Express zwischen Berlin und Poznan, die Fahrtzeit beträgt etwa zweieinhalb Stunden. Der Hauptbahnhof liegt direkt am Messegelände, unweit der Altstadt.

Teile der Altstadt sind für den Durchgangsverkehr gesperrt, in der Altstadt und den angrenzenden Gebieten ist das Parken für Pkw werktags gebührenpflichtig. Die Altstadt ist gut zu Fuß zu erschließen. Für weitere Wege gibt es ein gutes Netz an Straßenbahnen und Bussen. Der Preis für eine einfache Fahrt kostet 2 Zloty, ein Tagesticket 6,80 Zloty und eine 10-Tage-Karte 26 Zloty. Erhältlich an Automaten und in Kiosken.

 

 



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