Sehenswürdigkeiten
Die ehemaligen Textilfabriken und prunkvollen Fabrikantenpaläste prägen bis heute das Bild der Stadt. Zu ihnen gehören die ehemaligen Wohnhäuser des Bankiers Maksymilian Goldfeder, des Verlegers Jan Petersilge und des Fabrikanten Julisz Heinzel in der Piotrkowska-Straße. In der gleichen Straße findet sich das Grand Hotel, das Anfang des 20. Jahrhunderts zu den größten und modernsten in Europa zählte. Am Ende der Piotrkowska-Straße, am Plac Niepodleglosci steht die „Weiße Fabrik", heute zentrales Museum für die Geschichte der Textilindustrie.
Die Villa von Leopold Rudolf Kindermann in der ul. Wolczanska 31 gilt als eines der schönsten Werke der Jugendstilarchitektur in Polen.
Die Piotrkowska-Straße ist das Herzstück von Lodz, hier finden sich die meisten Geschäfte und Restaurants, hier spielt sich das gesellschaftliche Leben ab. Jedes Jahr im Mai findet dort das große Stadtfest statt.
Im ehemaligen Palast der Familie Poznanski in der ul. Wieckowskiego 36 findet sich das berühmte Muzeum Sztuki mit einer der besten Sammlungen moderner Kunst in Polen. Arbeiten von Chagall, Ernst, Klee und Picasso sind dort ebenso zu finden wie Werke von Vertretern der polnischen Moderne. Der zweite Palast des Fabrikanten Izrael Poznanski in der ul. Ogrodowa 15 beherbergt das Museum für Stadtgeschichte. Im Seitenflügel gibt es ein Museum für den in Lodz geborenen Komponisten Arthur Rubinstein.




Polnisches