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Die Gemeinde Krokowa/Krockow befand sich bis zum 2. Weltkrieg größtenteils im Besitz der Familie von Krockow, die in dem Schloss auch ihren Stammsitz hatte. Die Familie bekannte sich im Laufe der Jahrhunderte – je nach den geopolitischen Gegebenheiten – wahlweise zu Polen oder Deutschland. 1945 mussten die letzten Besitzer das Schloss verlassen.

Das im 14. Jahrhundert erbaute und später barock erneuert Schloss wurde nach dem Krieg zum Sitz einer landwirtschaftlichen Genossenschaft und ist später mehr und mehr verfallen. 1990 kehrten Mitglieder der Familie von Krockow wieder zurück . In Kooperation mit der Gemeinde und mit Unterstützung der Bundesrepublik wurden das Schloss und seine Umgebung saniert. Seitdem werden die sanierten Schlossgebäude als „Europäische Begegnungsstätte der Kaschubei" sowie als Hotel genutzt. In den Innenräumen wird eine kleine Ausstellung zur Geschichte der Familie und des Schlosses gezeigt. Gleich neben dem Schlossgebäude gibt es ein kleines Regionalmuseum. Das Dorf zählt heute zu den schönsten in der Region.
Etwa vier Kilometer westlich von Krokowa liegt das Dorf Zarnowiec/Zarnowitz am Nordostufer des gleichnamigen Sees. Dort befindet sich ein Zisterzienserkloster, dessen Geschichte bis ins 13. Jahrhundert zurück reicht. Es wird zurzeit von Mitgliedern des Ordens der Bernhardinerinnen geführt.

In den 1980er Jahren gab es den Plan, am Ufer des Sees ein Atomkraftwerk zu bauen, doch dies scheiterte am Protest der Bevölkerung. Am Rande von Nadole/Nadolle sind noch ehemalige Wohnbauten zu sehen, die für das geplante Kraftwerk errichtet wurden. Im Zenturm von Nadole befindet sich ein kleines Freilichtmuseum mit regionalen Bauernhäusern aus dem 19. Jahrhundert.

Adressen:

Schlosshotel in Krokowa: ul. Zamkowa 1, Tel. 058-673 77 06

Informationen über Krokowa: www.krokowa.pl

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