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Karpacz/Krummhübel (7.000 Einwohner) liegt in unmittelbarer Nähe des größten Berges im Riesengebirge, der 1603 Meter hohen Sniezka/Schneekoppe. Auf ihrem Gipfel stehen ein futuristisch anmutendes Gebäude mit Restaurant und Wetterwarte sowie die Ende des 17. Jahrhunderts errichtete Laurentius-Kapelle.
Auf der Kleinen Koppe oberhalb des Ortes gibt es zahlreiche Pisten für Abfahrtsläufe, zum Teil mit Schneekanonen bestückt. Eine rund 1000 Meter lange Rodelbahn im Ortszentrum ist ganzjährig in Betrieb. Wanderfreunde kommen auf rund 1300 Kilometer ausgewiesenen Wegen auf ihre Kosten. Einige der schönsten Pfade führen durch den Karkonoski-Nationalpark, der schon seit 1959 weite Teile des Riesengebirges schützt. Im Ort gibt es eine Kletterschule.

Karpacz ist ein Ferienort für alle Jahreszeiten. Die touristische Infrastruktur ist sehr gut. Es gibt einfache Unterkünfte in Pensionen ebenso wie luxuriöse Hotels, Restaurants mit internationalen und polnischen Spezialitäten, Cafés, Bars und Tanzlokale. Ein Museum für Sport und Touristik informiert über die Entwicklung der Region und den Naturschutz.

Architektonisches Schmuckstück ist die Stabkirche Wang im oberen Ortsteil Brückenberg. Sie wurde ursprünglich in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts am Wang-See in Norwegen erbaut und von König Friedrich Wilhelm IV. 1840 vor der Vernichtung gerettet. In Einzelteile zerlegt kam sie durch die Vermittlung der Gräfin von Reden nach Karpacz, wo sie wieder aufgebaut wurde. Ein steinerner Glockenturm wurde daneben errichtet. In der hübschen Kirche finden abends häufig Konzerte statt.

Adressen:

Touristeninformation in Karpacz: ul. Konstytucji 3 Maja 25a, Tel. 0 75/7 61 86 05, www.karpacz.pl  

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