Städte und kleine Städtchen: Das Stadtleben
Metropolen, historische Burgen und kleine Städte voller Schönheit, über die Gedichte und Lieder geschrieben wurden, stellen das allgemeine Bild der Städtelandschaft Polens dar. Während in der Hauptstadt Warschau 1,7 Mil. Menschen leben, hat die kleinste der 887 Städte, Wyśmierzyce nur 884 Einwohner.
Die wichtigsten Städte Polens sind Hauptstädte der Wojewodschaften, die nicht nur ihre Rolle als die Entwicklung ihrer Regionen treibende Zentren wahrnehmen. Sie begeistern auch ihre Besuchern von ihren einmaligen ‚Fleur’. So ist Łódź von seiner repräsentativen Piotrkowska Strasse und den Industriehäusern aus dem XIX Jahrhundert berühmt. In der Stadt befindet sich darüber hinaus auch eine der größten Stadtwälder Europas und „Kirkut“.
Krakau, die historische Hauptstadt mit dem Königresidenz Wawel, ist heute ein Unterhaltungs- und Kulturzentrum Polens – hier befindet sich ein Drittel der Museen aus dem ganzen Land, geschweige denn von Kneipen, die man nicht zusammenzählen kann.
In Breslau können außer den Sehenswürdigkeiten auf der Hügel Ostrów Tumski, der Kirche der Heiligen Elisabeth und Aula Leopoldina auch die moderne Jahrhunderthalle besichtigt werden, die als die modernste Konstruktion aus Eisenbeton in der damaligen Zeit gilt.
Die polnische Städtelandschaft besteht nicht nur aus Giganten sondern auch – und vielleicht vor allem – aus kleinen Städten. Die Städte in der Provinz sind einzigartig.
So ist der von den Künstlern beliebte Kazimierz Dolny an der Weichsel. Die Sehenswürdigkeiten in Sandomierz stehen auf einem lückenhaften Boden, der ein Labirynt mit holen Keller im Fels bildet. Suwałki ist eine Stadt mit der Bausubstanz aus der Zeit der Kongresspolen. Borne Sulinowo, eine Militärstadt, existierte über 40 Jahren nicht auf der Karte Polens.
Płock hat eine romanische Kathedrale und ein Schloss auf dem erhöhten Abhang der Weichsel und Pułtusk den längsten Markt in Europa. Die Stadt Biecz ist ein architektonischer Wunder mehrere Hundert Jahren alt, welche dank dem Reichtum der Bewohner aus dem Handel mit Ungarnwein entstanden wurde. Chełmno wiederum ist eine Musterstadt der Kreuzritter, die das mittelalterliche Bausystem beibehalten hat und durch die moderne Bauweise nicht geändert wurde. Die Relikvien des Heiligen Valentins, die dort ruhen, sind Anlass für Pilgerreisen für Verliebte.










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