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Für Skifahrer sind die kürzlich modernisierte Seilbahn von Zakopane auf den Kasprowy Wierch und die Lifte in den Tälern Goryczkowa und Hala Gąsienicowa am wichtigsten. Von ihren Bergstationen aus sind Abfahrten auf höchstem Weltniveau möglich.

Wegen des Naturschutzes und infolge des schwierigen und gefährlichen Geländes sind Wanderungen außerhalb der von der Nationalparkverwaltungen festgelegten Trassen verboten. Trotz des bestens organisierten Bergrettungsdienstes verunglücken hier immer wieder Bergwanderer. Zu beachten ist auch, dass die Wanderstrecken auf der slowakischen Seite der Tatra im allgemeinen im Winter gesperrt sind.

Schon ein kurzer Blick auf die Karte lässt erkennen, dass die Namen der Täler auf beiden Seiten des Hauptgrates der Tatra nahezu identisch klingen. Obwohl die Tatra „schon immer“ durch die politische Grenze getrennt war, war die Bevölkerung in Polen als auch im historischen Teil „Oberungarns“ miteinander verflochten und verwandt. Bis heute verwenden die polnischen und slowakischen Goralen einen ähnlichen Dialekt und gehen traditionell ähnlichem Handwerk nach. Regionale Lebensmittel der Tatra sind die Schafskäsesorten „Oscypek“ und „Bunz“. Handwerksprodukte sind Schafsfelle und die aus ihnen gefertigten Schuhe „Kierpce“ sowie schmucke Westen.

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