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Die Region rund um Krakow/Krakau ist von sehr hohem touristischen Wert. Hier finden sich wichtige Ziele für historisch und kulturell interessierte Reisende. Neben Krakau selbst gibt es auf engstem Raum drei weitere, höchst unterschiedliche Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes.
Bochnia ist neben dem bekannteren Wieliczka ein zweites, mehr als 700 Jahre altes Salzbergwerk in der Krakauer Region. Bochnia gilt sogar als ältestes Salzbergwerk in Polen. Es ist heute nicht mehr in Betrieb, doch es gibt dort eine 2,5 km lange unterirdische Touristenroute. In einer der größten Kammern befindet sich 250 Meter tief unter Tage ein Sanatorium. Der Aufenthalt dort soll unter anderem bei Allergien und Asthma helfen. Bis zu 230 Gäste können dort übernachten.

Cieckowice, südlich von Tarnow, weist eine malerische Altstadt auf. Der Markt ist von alten Häusern mit Laubengängen gesäumt.

Kalwaria Zebrzydowska, südwestlich von Krakow, ist nach Czestochowa die zweitwichtigste Stätte der Marienverehrung in Polen. Sie zählt jährlich rund eine Million Pilger und Touristen. Der Kalvarienberg wurde vor 400 Jahren nach Jerusalemer Vorbildern angelegt. Es entstanden 42 Kirchen und Kapellen. Während der Karwoche und am 15. August, zu Mariä Himmelfahrt, finden hier Prozessionen statt. Seit einigen Jahren ist das gesamte Objekt als Weltkulturerbe der UNESCO geschützt.

Ojcow befindet sich am Rande des gleichnamigen Nationalparks. Hier kann eine gotische Schlossruine besichtigt werden. Der 1982 eingerichtete Nationalpark umfasst einen Teil der Krakau-Tschenstochauer Hochebene mit ihren Kalkfelsen und Burgruinen. Schon vor 180.000 Jahren war das Gebiet besiedelt.

 



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