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Im Nordosten des Landes, kurz vor der Grenze zu Litauen, findet sich zwischen den Städten Suwalki und Augustów ein großes Seengebiet, das für Naturliebhaber besonders reizvoll ist. Südlich davon liegt die Hauptstadt Bialystok. In der urtümlichen Region finden Naturliebhaber reizvolle Feriengebiete. Insgesamt gibt es in der nordöstlichen Woiwodschaft Podlasie vier Nationalparks.
Augustów ist von drei Seen umgeben. Die 30 000 Einwohner zählende Stadt ist ein bekanntes Segelzentrum.
Von hier aus finden auch Ausflugsfahrten der Weißen Flotte statt. Die Pusczca Augustówska ist eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Polens. Eine beliebte, fast 100 Kilometer lange Paddelstrecke führt durch den Urwald über den Augustów-Kanal und weiter über den Fluss Czarna Hancza.

Bialystok erlebte im frühen 19. Jahrhundert seinen Aufschwung mit der Entwicklung der Textilindustrie. Im 2. Weltkrieg stark zerstört, zählt die Stadt heute rund 280.000 Einwohner und ist Verwaltungssitz der Woiwodschaft Podlaskie.

Lomza (40 000 Einwohner) liegt am Rande der Puszcza Kurpiowska . In der einst stark zerstörten Stadt wurden einige wichtige Bauwerke wieder errichtet. Wahrzeichen ist die Anfang des 16. Jahrhunderts erbaute Kathedrale. Im Bezirksmuseum in der ul. Krzywe Kolo 1 werden archäologische und volkskundliche Sammlungen gezeigt. Im nahe gelegenen Nowogród gibt es ein Freilichtmuseum mit alten Bauernhäusern sowie Windmühlen und Werkstätten aus der Region.

Suprasl ist eine Kleinstadt nordöstlich von Bialystok. Hier gibt es ein sehr schön restauriertes griechisch-orthodoxes Kloster der Basilianer aus dem 16. Jahrhundert. Die Kirche war von den Nationalsozialisten zerstört worden und wurde erst in den vergangenen Jahren wieder aufgebaut. Die geretteten Ikonen werden in einem kleinen Museum gezeigt.



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