Obwohl die Warschauer stets in Eile sind, gönnen sie sich auch gern Zeit für Kunst und Kultur. Von Frühling bis Herbst treffen sie sich allwöchentlich – ob alt oder jung – im traumhaft schönen Łazienki-Park zu Klavierkonzerten, um am Fuße des Denkmals von Fryderyk Chopin, dem bedeutendsten Sohn von Masowien, seinen Werken zu lauschen. Und die Masowier sind nicht nur auf Chopin stolz. Auch die zweifache Nobelpreisträgerin für Chemie Maria Skłodowska-Curie stammte von hier.
Masowien liegt an der Weichsel, dem größten Strom des Landes. Etwas unterhalb von Warschau vereint sich die Weichsel mit den Flüssen Narew und Bug. 50 Kilometer stromaufwärts mündet der Fluss Pilica ein. Unbegradigte Flüsse dieser Größenordnung gibt es in Europa nur wenige. Der Pilica und der Bug gelten insbesondere als Anglerparadiese. Die Flüsse Narew und Pisa sind hingegen als Wasserwege in die Masuren bekannt. Diese beiden Ströme schlängeln sich über eine Region, die den Warschauern nach der arbeitsreichen Woche ideale Abwechslung bietet. Das leicht hügelige Land bildet ein Mosaik aus mit Kiefern bewachsenen Dünen, Eichenhainen, Feldern, Weiden, Flusstälern und ... Obstplantagen. Im Frühling ist die Region bis zum Horizont von blühenden Apfelbäumen übersät.
Inmitten der Landschaft stehen malerische Schlösser, Burgen und Städte wie Płock oder Kazimierz Dolny.
Empfehlenswert ist auch eine Reise in die nordmasowische Region Kurpie, wo Sie mit dem einzigartigen Wacholder-Bier Bekanntschaft schließen können.
Ihre Warschauer Freunde werden Sie gern dorthin begleiten.




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