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In der Hohen Tatra erhebt sich mit dem 2499 Meter hohen Rysy der höchste Berg Polens. Geübte Wanderer finden in dem Tatrzanski-Nationalpark wunderschöne Pfade zu den Gipfeln, zu klaren Bergseen und herrlichen Wasserfällen. Im Bereich des Nationalparks gibt es rund 225 Kilometer gut ausgebaute und markierte Wanderwege. Mountain-Biker können mehrere ausgewiesene Pisten für ihren Sport nutzen. Rund 66 Kilometer lang ist beispielsweise die Strecke von Zakopane bis zum berühmten Bergsee Morskie Oko/Meeresauge und zurück.
Zakopane (30.000 Einwohner) ist das wichtigste Wintersportzentrum Polens. Hier fanden in der Vergangenheit zahlreiche internationale Wettkämpfe statt, darunter Weltmeisterschaften im Skispringen und Biathlon sowie Weltcup-Rennen im Slalom.

Für Skifahrer gibt es Abfahrten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade, teilweise mit Schneekanonen und Nachtbetrieb. Die bekannteste und höchste beginnt auf dem Berg Kasprowy Wierch (1984 m). Die Auffahrt erfolgt mit einer Seilbahn. Die Sonnenbergalm auf dem 1123 Meter hohen Gubalowka ist per Standseilbahn erreichbar. Auch dort gibt es ein Skigebiet mit zahlreichen Liften. Andere Sportmöglichkeiten in Zakopane sind Snowboardfahren, Eislaufen und Paragliding. Mehrere Hallenbäder und ein Thermal-Freibad stehen den Urlaubsgästen zur Verfügung. Wer es bequem haben möchte, lässt sich per Pferdeschlitten ausfahren.

Zakopane und Umgebung sind für die Volkskunst der Goralen bekannt. Jedes Jahr findet dort in der letzten Augustwoche das internationale Festival der Bergfolklore statt.

In der Stadt finden sich rund um die bekannte Fußgängerzone ul. Krupowski noch zahlreiche Holzhäuser der Goralen. Der Architekt Stanislaw Witkiewicz hat sich an diesem traditionellen Stil orientiert und ihn mit Jugendstilelementen verknüpft. Von Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts hat er zahlreiche Häuser in dem von ihm geprägten Zakopane-Stil entworfen. Die vor wenigen Jahren restaurierte Villa Koliba in der ul. Koscielska 18 enthält ein Museum zum Zakopane-Stil von Witkiewitz. Auch das Tatra-Museum in der ul. Krupowski 10 wurde von Witkiewitz umgestaltet. Es zeigt kunsthandwerkliche Produkte und Trachten aus der Region sowie Ausstellungen zur Flora und Fauna.



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