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Polnisches Theater in Bielsko-Biala
Polnisches Theater in Bielsko-Biala
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Das Gebäude des Polnischen Theaters wurde in der Zeit K&K Monarchie gebaut. Bielsko-Bial wird auch "Klein Wien" genannt

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Großpolen – die Wiege Polens

Nur 2 Stunden und 43 Minuten Zugfahrt von Berlin entfernt liegt Posen – die Hauptstadt Großpolens. Das Land rund um Gniezno und Lednica gilt als die Wiege Polens. Hier verläuft auch die Bernsteinstrasse von Aquileia über Calisia nach Sambien.


Großpolen liegt in der westlichen Hälfte Polens rund um Posen und Kalisz. Es überwiegen hier weite fruchtbare Ebenen, sanfte Hügel und romantische Flusstäler. Im Norden der Region erstrecken sich entlang der Noteć (dt. Netze) weitläufige Kiefernwälder. Im Zentrum glitzern wunderschöne Seen, während der Süden Großpolens landwirtschaftlich geprägt ist.
In den schönsten Landstrichen ließen überaus reiche polnische und deutsche Adelige zahlreiche Schlösser errichten. Zu den berühmtesten gehören unter Anderem: das märchenhafte Schloss in Moszna, das aus Holz erbaute Jagdschloss in Antonin, die Residenz in Kórnik und ein reizender Landsitz in Gołuchów.
Die wichtigsten Städte des Landstrichs sind Poznań, Gniezno und Kalisz. Alle drei rühmen sich, sehr alt zu sein. Kalisz wurde bereits 142 n. Chr. als „Calisia“ am Bernsteinpfad erwähnt. Poznań (Posen), Gniezno (Gnesden) und eine Insel am See Lednickie gelten als die ältesten Hauptstädte Polens. An einem der erwähnten Orte empfing 966 der polnische Herzog Mieszko I. die Taufe. An jenem Tag wurde der polnische Staat in die Gemeinschaft Europas aufgenommen. Heute ist Posen mit 568.000 Einwohnern einer der größten Industrie- und Messestandorte Polens. Gniezno (70.000 Einwohner) ist wie vor 1000 Jahren der Sitz des wichtigsten katholischen Bistums Polens und am See Lednickie finden spektakuläre Treffen junger Christen statt.
Durch ihre abwechslungsreiche und lange Geschichte ist die Region sehr reich an Kunstwerken. Die wertvollsten sind jene, die aus der Entstehungszeit des polnischen Staates stammen. Als Beispiel ist die fast 1000 Jahre alte Bronzetür aus dem Dom zu Gniezno oder die romanischen Bauwerke in Trzemeszno und Strzelin zu nennen. Die Tür stellt sehr genau die Geschichte vom Hl. Wojciech Adalbert, dem Schutzheiligen Polens, dar.
Es lohnt sich wirklich, hier eine Dienstreise um einen Ausflug zu verlängern.

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