Östlich der Großen Masurischen Seen wird die Landschaft hügeliger, die Dörfer werden noch ruhiger. Das so genannte Buckelmasuren ist sehr reizvoll, aber touristisch noch nicht so stark frequentiert wie der Westen der Region. Das Angebot an Unterkünften ist hier geringer, doch es gibt zum Beispiel eine große Zahl von Bauernhöfen, die auf Besucher eingestellt sind. Ein ideales Gebiet für Gäste, die nur Natur und Ruhe suchen.
Größte Stadt in der Region ist Elk/Lyck der Geburtsort von Siegfried Lenz. Dessen Geburtshaus existiert allerdings nicht mehr. Die 60 000 Einwohner zählende Stadt wurde im Krieg stark zerstört, präsentiert sich aber heute wieder sehr ansehnlich. Am Ufer des Elckie-Sees wurde eine Promeniermeile angelegt. Auf einer kleinen Insel befinden sich noch die Grundmauern einer Ordensritterburg. Der alte Wasserturm an der ul. Listopada wurde 1895 erbaut und dient heute als Sitz der deutschen Minderheit.
Hauptattraktion von Elk ist die Schmalspurbahn, über die schon Siegfried Lenz geschrieben hat. Die alte Dampflok ist in der Sommersaison immer noch unterwegs und benötigt für die rund 20 km lange Strecke von Elk bis Zawady Tworki eine gute Stunde. Eine 30 km lange Tour führt nach Turowo, durch Wälder, kleine Dörfer und vorbei an glasklaren Seen. Die Bahn wurde ursprünglich zwischen 1910 und 1917 in Betrieb genommen. Start der Touren ist im 1913 erbauten Bahnhof von Elk, der heute auch als Eisenbahnmuseum genutzt wird.
Im nahe gelegenen Dorf Nowa Wies hat ein Deutscher einen Bauernhof übernommen und dort ein kleines Agrarmuseum eingerichtet. Geplant ist auch ein kleiner Zoo. Übernachten kann man dort auf Wusch auch im Heuschober.
Adressen:
Informationen über Elk: www.elk.pl
Fahrten mit der Schmalspurbahn: Zentrum für Sport und Erholung, ul. Pilsudskiego 27, Tel. 087-610 27 23, www.mosir.elk.com.pl
Masurenhof in Nowa Wies, Tel. 87-619 74 95, www.masurenhof.pl


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