Die Beskid Sadecki/Sandezer Beskiden an der Grenze zur Slowakei sind ein beliebtes Wintersportgebiet. Bei Nowy Sacz treffen der von Südwesten kommende Dunajec- und der von Südosten kommende Poprad-Fluss aufeinander. Der Dunajec fließt durch das Pieniny-Gebirge. Eine Floßfahrt auf diesem Abschnitt gehört zu den attraktivsten Angeboten für Touristen. Den östlichsten Teil der Beskiden bilden die Bieszczady, die so genannten Waldkarpaten. Die höchsten Gipfel reichen knapp über 1300 Meter. Die Region zählt zu den am dünnsten besiedeltsten Gebieten in Polen. Hier gibt es noch Wölfe, Bären und Schlangen.
Der südöstliche Teil ist als Biesczady-Nationalpark besonders geschützt. Sportliche Urlauber finden hier ein gutes Betätigungsfeld. Die Region eignet sich für Wander- und Fahrradtouren. Pferdewanderungen auf den einheimischen Huzulen-Pferden werden zum Beispiel in Polana und Muczne angeboten. Im Winter gibt es gute Möglichkeiten zum Skilanglauf. Im Sommer kommen Segler und Surfer auf dem Solina-Stausee auf ihre Kosten.
Biecz (7.000 Einwohner) liegt westlich von Krosno. Das ehemals von einer Stadtmauer umgebene Zentrum steht unter Denkmalschutz. Die gotische Pfarrkirche stammt aus dem 14., das Rathaus aus dem 16. Jahrhundert. In Biecz gab es im Mittelalter eine Schule für Henker.
Krosno (45.000 Einwohner) liegt am Rande der Kleinen Beskiden zwischen Nowy Sacz und der Grenzstadt Przemysl. Hier befindet sich das älteste Erdölfördergebiet der Welt. Dort entwickelte der Apotheker Ignacy Lukasiewicz 1854 die erste Petroleumlame. Der Marktplatz von Krosno zählt zu den schönsten in Polen und ist eingerahmt von prächtigen Bürgerhäusern mit Laubengängen. Im ehemaligen Bischofspalais in der ul. Nowotki 16 gibt es eine Abteilung zur Geschichte der Beleuchtung mit einer Sammlung von alten Öllampen. Die älteste Erdölförderstelle, von Lukasiewictz 1854 eröffnet, befindet sich südwestlich von Krosno, in Bobrka. Dort wurde ein Freilichtmuseum mit alten Geräten eingerichtet.
Krynica (13.000 Einwohner) ist einer der bekanntesten Wintersport- und Kurorte in der Region. Das alte Kurhaus wurde im Jahre 1889 gebaut. Aus dieser Zeit stammt auch eine Reihe von Holzvillen, meist im Schweizer Stil errichtet. Der Ort schmückt sich seit einigen Jahren mit einer 2200 Meter langen Gondelbahn, die zum Gipfel des Jaworzyna Krynicka (1114 m) führt. Dort herrschen von Dezember bis April in der Regel gute Schneeverhältnisse. Es gibt im Ort eine große Eissporthalle und eine Ganzjahres-Rodelbahn sowie zahlreiche Ski- und Snowboardschulen.


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