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Im Gebiet des Nationalparks Heuscheuergebirge hieß es vor 80 Millionen Jahren noch Land unter. Damals bildeten sich unter der Meeresoberfläche Sandsteinablagerungen. Durch tektonische Verwerfungen gelangten sie zehn Millionen Jahre später an die Oberfläche. Seitdem ist das poröse Material Wind und Wetter ausgesetzt.
Im Laufe von Jahrmillionen bildeten sich aus dem verwitternden Sandstein die originellsten Figuren. Man kann Tiere, Menschen oder Pilze darin erkennen. Im Bereich der Bledne Skaly, der Wilden Löcher, gibt es ein Felslabyrinth mit engen, verwinkelten Gängen. Höchster Berg ist die Große Heuscheuer mit 919 Metern, dessen Felswände teilweise über 150 Meter senkrecht in die Höhe ragen. Seit dem 18. Jahrhundert ist der Tafelberg öffentlich zugänglich. Nach dem ersten Aufstieg von Johann Wolfgang von Goethe im Jahr 1790 setzte ein wahrer Run auf die Heuscheuer ein.

Die Tafelberge erstrecken sich auf einer Länge von 17 Kilometern entlang der polnisch-tschechischen Grenze. Seit 1993 wird das Gebiet mit seinen originellen Felsen, den seltenen Pflanzen und Torfmooren als Nationalpark geschützt. Öffentlich zugänglich sind auf markierten Wegen die Wilden Löcher und die Große Heuscheuer. Das Gebiet des Nationalparks ist zwischen dem 15. April und 15. Oktober tagsüber zugänglich.

Adressen:

Nationalparkverwaltung, ul. Sloneczna 31, Kudowa Zdroj, Tel. 074-866 14 36, www.pngs.pulsar.net.pl

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