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Vielfalt im Wasser 

Ein in Polen geangelter Hecht brach mit 24 Kilo Gewicht alle Rekorde, aber ein Karpfen wog sogar noch drei Kilo mehr. Wie die Angler erzählten, dauerte der Kampf mehr als fünf Stunden! Selbst das ruhige Wasser der masurischen Seen birgt also Abenteuer.

In polnischen Gewässern - den zahlreichen Bächen, Flüssen, Kanälen, Seen, Zuchtteichen und Baggerseen - leben noch immer seltene Arten von Fischen: die Seeforelle in dem See Wdzydze, die kleine Maräne in den Seen Wigry und Drawsko und schließlich der Huchen, der auch "Königin der Dunajec" genannt wird. Für den Stör gilt seit 50 Jahren ein strenges Angelverbot. Durch seinen Schutz findet man heute wieder Exemplare von über 100 kg Gewicht!

Bergbäche voller Forellen

In dem Fluss Narwia lohnt es sich, Welse zu angeln (ihr Gewicht kann nicht selten 30 kg erreichen), in der Warte findet man Zander und in der Region Kozienic werden in der Weichsel Amure mit unterschiedlichsten Ködern gefischt. Die Bergbäche sind voller Bachforellen. Im Hańcza, dem tiefsten See Polens, gibt es die Möglichkeit, mit Harpunen Jagd auf Quappen und große Barsche zu machen. In fast allen Flüssen und Seen in der Nähe des Baltischen Meeres werden des Nachts Aale gefangen.

Die Fischer an der Ostsee nehmen Touristen mit auf das Meer, wenn sie Dorsche und Lachse fangen. In Łeba kann man mit Fischkuttern in See stechen und mit dem Echolot Fischgründe, aber auch untergegangene Wracks orten.

Eisangeln im Winter

Ebenso interessant ist es, im Winter eisangeln zu gehen, was insbesondere in Masuren populär ist. Einheimische Angler lassen sich von klirrender Kälte und 10 cm dicken Eisschichten nicht abschrecken zu angeln und freuen sich über Gesellschaft.

Um in Polen angeln zu dürfen, bedarf es eines polnischen Angelscheins, den der Polnische Anglerverband ausstellt.

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