
Größte Stadt der Region ist Bielsko-Biala/Bielitz-Biala. Sie bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in die Berge.

Das Gebiet rund um den höchsten Berg der Region, den 1725 Meter hohen Babia Gora, ist seit 1954 als Nationalpark geschützt. Einige markierte Wanderwege führen durch das Gebirge an der Grenze zur Slowakei und zum höchsten Gipfel. Der Legende nach haben auf dem kahlen Gipfel früher die Hexen ihren Sabbat gefeiert. Im unteren Bereich des Nationalparks leben in den urwaldähnlichen Nadelwäldern noch Luchse und Hirsche.
Cieszyn/Teschen (40.000 Einwohner) liegt am Fuß der Beskiden. 1920 wurde die Stadt geteilt. Der Grenzfluß Olza trennt seitdem den polnischen vom tschechischen Teil der Stadt ab. Architektonisch bedeutendstes Gebäude auf polnischer Seite ist die Rundkapelle St. Nikolaus auf dem Schlossberg, das einzige noch gut erhaltene romanische Gebäude in Schlesien. Es stammt aus dem 11. Jahrhundert. Direkt daneben befindet sich ein gotischer Wehrturm aus dem 14. Jahrhundert, der Rest einer ehemaligen Burg. Am Fuße des Bergs steht ein klassizistisches Jagdschloss. Rund um den großen Rynek/Marktplatz gibt es eine Reihe von Bürgerhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Im Ende des 18. Jahrhunderts erbauten Palais Larisch in der ul. Regera 6 befindet sich ein Museum für Regionalgeschichte.
Jelesnia (13.000 Einwohner) liegt südöstlich von Zywiec. Rund um die Stadt erheben sich die höchsten Berge der Beskid Zywiecki: der 1725 m hohe Babia Góra im gleichnamigen Nationalpark, der 1557 m hohe Pilsko sowie die beiden 1300er Romanka und Rysianka. Die alte Dorfschenke aus dem Jahre 1774 ist noch heute in Betrieb. Auf dem an der Grenze zu Tschechien gelegenen Berg Pilsko gibt es ein Skigebiet mit mehreren Liften und Pisten. In der Umgebung sind zahlreiche Wander- und Radwege markiert.


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